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05/12/2016 09:31 CET | Aktualisiert 26/01/2017 11:44 CET

Die Robo-Autos kommen: BMW schickt selbstfahrende Wagen auf Münchner Straßen

Reuters

Die Auto-Revolution kommt nach München.

Wie jetzt bekannt wird, will BMW ab 2017 selbstfahrende Autos in der bayerischen Landeshauptstadt testen. Testläufe von selbstfahrenden PKWs und Bussen gab es bereits in verschiedenen Städten weltweit. Für Deutschland bedeutet der Plan allerdings eine absolute Neuheit.

Wie unter anderem die Nachrichtenagentur "Reuters" berichtet, sollen 40 Robo-Autos im Laufe des nächsten Jahres im Münchner Straßenverkehr unterwegs sein. Langfristiges Ziel des Autobauers, ist die dauerhafte Aufnahme autonom agierender Fahrzeuge in den regulären Straßenverkehr.

Testfahrer zum Schutz

Unterstützt wird BMW bei dem Projekt von dem US-amerikanischen Chiphersteller Intel und dem israelischen Kameratechnik-Spezialisten Mobileye. Um Unfälle zu verhindern, sollen speziell geschulte Testfahrer am Steuer sitzen, die im Notfall in das Geschehen eingreifen können.

Man wolle kein Sicherheitsrisiko eingehen, sagt Klaus Büttner, Vizepräsident von BMWs autonomer Fahrzeugsparte.

Mehr zum Thema: Modernen Technologien mangelt es an menschlichen Kompetenzen

Sollten die Tests in München erfolgreich sein, will BMW die Fahrzeuge in den nächsten Jahren in weiteren Städte im In- und Ausland testen. Ob die selbstfahrenden Modelle direkten Gewinn abwerfen, ist noch nicht gewiss. BMW-Chef Harald Krüger gibt allerdings an, dass zumindest die Fahrerassistenzsysteme bereits zur Gewinnsteigerung des Konzerns beitragen.

Selbstfahrende und elektrisch betriebene Autos gelten als das wichtigste Mobilitätsmodell der Zukunft. Google, Apple, Tesla, Daimler und Audi arbeiten am Bau solche Fahrzeuge und investieren, wie ihr Mitbewerber BMW, Milliarden Euro in deren Entwicklung.

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