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05/12/2016 09:29 CET | Aktualisiert 06/12/2017 06:12 CET

Amazon: Versand wird teurer - und zwar noch vor Weihnachten

Amazon erhöht die Versandpreise
Noah Berger / Reuters
Amazon erhöht die Versandpreise

Der Zeitpunkt ist aus Unternehmersicht nachvollziehbar, allerdings im Hinblick auf die Kundenzufriedenheit zumindest gewagt: Der Versandhaus-Riese Amazon hat die Versandkosten kurz vor dem Weihnachtsgeschäft teils drastisch erhöht. Wie das Unternehmen mitteilte, steigen die Preise teilweise sogar um 40 Prozent.

Zunächst die gute Nachricht: Bei allen Medien-Produkten, Drogerie-Artikeln, Lebensmitteln, Amazon-Geräten aber auch Kleidungsartikeln fallen weiterhin die bereits bewährten drei Euro Gebühr für den Standardversand an. Auch am Mindestbestellwert von 29 Euro für den kostenlosen Versand ändert sich nichts.

Hier erhöht Amazon die Versandkosten

Für alle anderen Artikel unterhalb der 29-Euro-Grenze erhöht sich jedoch der Standard-Versandpreis um satte 33 Prozent auf 3,99 Euro. Auch beim Premium-Versand langt das Unternehmen mit 7,99 Euro statt bisherigen 6 Euro deutlich mehr hin.

Prime-Kunden haben immer noch deutliche Vorteile. Hier können Sie sich für eine kostenlose Probemitgliedschaft anmelden.

Den größten Sprung legte allerdings der Preis der Morning-Express-Lieferung hin: Möchte man seine Artikel bereits am nächsten Morgen geliefert bekommen, sind nun 13,99 Euro statt 9,99 Euro fällig. Für die Prime-Kunden bleibt der Standard- sowie auch der Premium-Versand kostenfrei.

Jedoch gibt es eine seltsame Staffelung: Bei "normalen" Kunden ist der Morning-Express-Versand auf 13,99 Euro gedeckelt. Ist man jedoch Prime-Kunde, zahlt man pro Artikel fünf Euro für den Service.

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