POLITIK
10/07/2016 04:54 CEST | Aktualisiert 10/07/2016 05:53 CEST

Wahltrend: AfD rutscht auf tiefsten Stand seit Januar - Union legt weiter zu

  • Tiefster Umfragewert seit Januar: Die innerparteilichen Streitigkeiten lassen die AfD in der Wählergunst sinken

  • Die Union legt im Wahltrend weiter zu und steht nun bei 35 Prozent

  • Eine Zusammenfassung seht ihr im Video oben

Der Antisemitimus-Eklat bringt die AfD nicht nur parteiintern in große Schwierigkeiten. Die innerparteilichen Schwierigkeiten lassen die Alternative für Deutschland auch in der Wählergunst sinken.

Im Sonn­tags­trend, den das Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tut Emnid wö­chent­lich für die "Bild am Sonntag" er­hebt, rutscht die AfD mit 10 Prozent auf ihren tiefsten Stand seit Januar. Damit erreicht die AfD einen Pro­zent­punkt we­ni­ger als in der Vor­wo­che.

Um zwei Pro­zent­punk­te zu­le­gen kann da­ge­gen die Union. CDU/CSU er­rei­chen mit 35 Pro­zent ihren bes­ten Wert seit März.

Grüne klar drittstärkste Kraft

Die SPD liegt un­ver­än­dert bei 23 Pro­zent. Die Grü­nen ge­win­nen einen Zäh­ler und sind mit jetzt 13 Pro­zent klar dritt­stärks­te Kraft. Einen Punkt ab­ge­ben müs­sen Linke (9 Pro­zent) und FDP (5 Pro­zent). Auf die sons­ti­gen Par­tei­en ent­fal­len 5 Pro­zent.

Emnid hat zwi­schen dem 2. und 6. Juli 1402 re­prä­sen­ta­tiv aus­ge­wähl­te Per­so­nen be­fragt. Das Meinungsforschungsinstitut stellte dabei die Frage: "Wel­che Par­tei wür­den Sie wäh­len, wenn am nächs­ten Sonn­tag Bun­des­tags­wah­len wären?"

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