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12/05/2016 14:27 CEST | Aktualisiert 09/09/2016 14:12 CEST

"Neo Magazin Royale" im Live-Stream: Jan Böhmermann online sehen - so geht's (Video)

  • "Neo Magazin Royale" mit Jan Böhmermann im Live-Stream

  • Als erster Gast nach der Sommerpause: CDU-Politiker Wolfgang Bosbach

  • Im Video: Wir zeigen euch, wie ihr die Show sehen könnt

Der Moderator Jan Böhmermann ist mit seiner Sendung "Neo Magazin Royale" immer donnerstags auf ZDFneo und freitags im ZDF zu sehen. Vorher wurde die wöchentliche Sendung unter dem Namen "Neo Magazin" ausschließlich auf ZDFneo gesendet.

"Neo Magazin Royale" im TV und Stream

Das "Neo Magazin Royale" kehrt am 25. August aus der Sommerpause zurück. Zu sehen ist das Format als erstes im Internet - und zwar ab Donnerstag, 20.15 Uhr, in der Mediathek zur Sendung.

Im TV scherzt Jan Böhmermann dann donnerstags um 22.15 Uhr auf ZDFneo und am Freitag um 0.00 Uhr im ZDF. Beide Kanäle besitzen ebenfalls einen Live-Stream. Sie sind euere Online-Kanäle, wenn ihr "Neo Magazin Royal" zeitgleich zur TV-Ausstrahlung im Internet sehen wollt:

Alternativ könnt ihr beide Sender auch über Anbieter wie Magine TV und TV Spielfilm live im Live-Stream sehen. Beide Dienstleister sind Kooperationspartner der Huffington Post.

Der 35-jährige Böhmermann landete in der Vergangenheit mit seiner Late-Night-Show schon den einen oder anderen Internet-Hit, da die Sendung sowie einzelne Clips auch online in der Mediathek des ZDF und zum Teil auf Youtube abrufbar sind.

Zu den Running Gags der Sendung zählt etwa die Rubrik "Prism is a dancer": In dieser präsentiert Böhmermann, was sein Team bei der Internet-Recherche über die einzelnen Studiogäste so herausgefunden hat.

"Varoufake" - Erinnert ihr euch?

Zum ersten Mal erlangte Böhmermann in ganz Deutschland und auch Europa Aufmerksamkeit, indem er im März 2015das Video des ehemaligen griechischen Finanzministers Yannis Varoufakis fälschte.

In der Talkshow "Günther Jauch" wurde ein Ausschnitt des Originals gezeigt, das für Empörung sorgte. Im "Neo Magazin Royale" wurde daraufhin "Varoufake" gezeigt: Im Video behauptet Böhmermann, er und sein Team hätten den Mittelfinger ins Bild retuschiert, um diese Reaktion auszulösen.

Das Video sorgte mehrere Tage für Diskussionen, lange herrschte Unsicherheit, ob der Mittelfinger nun echt ist – er ist es. Böhmermann und sein Team bekamen für diese geschickte Täuschung den Grimme-Preis, die wichtigste deutsche TV-Ehrung.

Böhmermanns "Schmähkritik" über Erdogan

Noch mehr Schlagzeilen produzierte Böhmermanns "Schmähkritik" in seiner Sendung vom 31. März 2016, indem er den in einem Gedicht den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan beleidigt. Die Sendung wurde daraufhin aus der Mediathek genommen, Erdogan schaltete seine Anwälte ein, gegen Böhmermann wurde das Verfahren eröffnet.

Passend zum Thema: Dieser Politiker liest Böhmermanns "Schmähgedicht" im Bundestag vor

Da die "Affäre Böhmermann" große mediale Wellen schlug, entschloss sich der Moderator für eine TV-Pause.

Nach dem Wirbel um sein umstrittenes Gedicht war die Satireshow rund einen Monat lang nicht zu sehen, sein Schmähgedicht wurde gerichtlich verboten.

Mit Material der dpa

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(cho)