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22/04/2016 07:24 CEST | Aktualisiert 22/04/2017 07:12 CEST

"GNTM": Tränen im Regen - und dann kam das Happy End

Dieses Mal haben die GNTM-Jury niemanden nach Hause geschickt
ProSieben/Richard Huebner
Dieses Mal haben die GNTM-Jury niemanden nach Hause geschickt

Man ging davon aus, dass das Aussieben natürlich auch in der neuesten Folge von "Germany's next Topmodel" munter weitergeht. Aber falsch gedacht: Denn getroffen hat es dieses Mal keines der Mädels. Tränen flossen trotzdem reichlich.

Als Einleitung wurde nochmals der Zickenkrieg zwischen Elena C. und anderen Mädchen der Gruppe aufgewärmt. Vollkommen umsonst, liebe Sendungsbastler, denn Heidis Mädels zeigten sich für ihre Verhältnisse handzahm.

Dennoch dominierten Emotionen. Und zwar authentische, weil echte. Schließlich betonten alle und das immer wieder, wie sehr sie ihre Lieben zu Hause vermissen würden. Vor allem ihre Boys, also die Boyfriends.

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"Nicht nur sexy sein, sondern auch Emotionen zeigen"

Doch in New York gab es für Elena C. und Kim zunächst keine Zeit für Heimweh. Denn die beiden durften Heidi auf die amfAR-Gala begleiten - samt Gang über den roten Teppich. Im Blitzlichtgewitter. Kim durfte dazu ein elegantes Abendkleid tragen, doch selbst für solch ein schlankes Model war dieses Outfit zu eng.

Doch die patente Heidi wusste die Lösung: Den Rückenverschluss offen lassen. Zumindest, wenn die Kameras nicht liefen. Mit Kleidern des Designers Zac Posen trafen die beiden Kandidatinnen Promis aus New York - Höhepunkt war ein Foto mit Hottie und Oscar-Gewinner Leo DiCaprio. Die Erkenntnis des Tages von Kim lautete dazu: "Wenn du auf so einem Event nicht eingeladen bist, kommst du nicht rein." Scharfsinnig.

Das Shooting der Woche: Tränen im Regen

Die Erzählungen der beiden ließen nach der Rückkehr nach Los Angeles Neid erblühen. Doch diesen auszuleben, dafür blieb keine Zeit. Denn die nächste Aufgabe sah vor, dass die Model-Anwärterinnen bei einem Foto-Shooting Tränen vergießen sollten.

Zum Üben wurden Zwiebeln und - Achtung! - emotionale Filme herangezogen. Beim Shooting mit Fotograf Brian Bowen Smith vor einer Kulisse im Look der 40er Jahre blieb den Mädels nur wenig Zeit, denn im Regen stehend mussten sie Tränen präsentieren.

Michael Michalsky meinte einleitend dazu: "Nicht nur sexy sein, sondern auch Emotionen zeigen." Da war es wieder, das Zauberwort. Zum Glück wird der Begriff Emotionen in dieser Sendung powered by Heidi nicht überstrapaziert. Allerdings meisterten alle jungen Damen die Prüfung mit Bravour.

Elena C. zeigte, was sie kann

Fata musste nicht einmal improvisieren. Sie heulte einfach los, überwältigt von den Gefühlen, ob der Trennung von ihrer Familie. Oder der Wut, noch keinen Job ergattert zu haben.

Nach dem Shooting erstarb der Tränenfluss jedoch nicht. Nicht viel anders ging es den anderen Kandidatinnen. Bei Kim wusste man als Zuschauer nicht, ob mehr Nass vom Himmel kommt oder aus ihren Augen.

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Selbst die ansonsten so toughe Jasmin presste ein paar Tränen heraus. Auch der Star-Fotograf, also Bowen, war den Tränen nahe. Einzig Elena C. zeigte, was sie am besten kann: Schauspielern. Und das durchaus gut.

Der Auto-Deal ging an Kim

Aufgabe gemeistert, ab zur nächsten. Ein großer Autohersteller, dessen Name und Auto jetzt sehr ausdauernd themastiert wurde, hatte ein Kampagne zu vergeben: Dafür durften sich die Mädels zum Clown machen. Oder zumindest so verhalten.

Lip Sync stand auf dem Programm, zu einem Medley aus Musikstücken aller möglichen Musikrichtungen. Als andauerndes Mantra hörte man: "Ich brauch den Job."

In Gruppen zeigten die Mädels, was sie können. Natürlich war die Jury wieder einmal von allen begeistert, jedoch am meisten von Kim. Deren kurze Haare ihr dieses Mal nicht das Engagement verhagelten.

Michael Michalsky erklärte die Diva-Aufgaben

Die Folge fand ihr mehr oder minder würdiges Ende einem alten Theater. Motto der Aufgabe sollte sein: Komme rüber wie eine Diva. Mit Glanz, Verführung, Sinnlichkeit, Stil. Erklärte zumindest Michael Michalsky so, und der muss es schließlich wissen.

Doch schlussendlich ging es dann nicht darum, wessen Kleid besser saß oder wer eleganter über den Teppich gen Jury walkte. Denn schon zuvor hatten alle Teilnehmerinnen gebetsmühlenartig betont - siehe oben -, wie hart es denn sei, Monate von den Familien zu sein.

Lara wackelt sich durch die Staffel

Natürlich wusste Super-Heidi Abhilfe und flog je ein Familienmitglied der Mädchen ein. Ohne dass diese davon etwas ahnten. So kamen unter anderem Taynaras Papa, Jasmins Pumper-Boyfriend sowie Kims Honey Alex, der sofort mit seiner kaum eingebildeten Art überzeugen wusste. Und clever wie Heidi ist, wusste sie diese Überraschung gut ins Foto-Übergabe-Prozedere einzubinden.

Lara wackelte wie in jeder Folge, bekam aber schließlich doch ihr Bild - überreicht vom Freund. So ging es munter weiter, alle wurden erstmal von Tricky Heidis aufs Glatteis geführt, indem ihnen gesagt wurde, dass sie kein Foto erhalten würden.

Um dieses dann doch, eben als Überraschung, von ihren Angehörigen überreicht zu bekommen. Alle. Alle? Nein, außer Fata. Denn familientechnisch war keine Zusammenführung möglich, ein Foto gab's trotzdem. Ein Happy End voller Emotionen, und das trotz der ganzen Tränen zuvor.

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(cho)