LIFE
21/04/2016 09:23 CEST | Aktualisiert 28/04/2016 12:44 CEST

Dieses Foto zeigt, was wahren Mutterinstinkt ausmacht

Dieses Foto zeigt, was wahren Mutterinstinkt ausmacht
Barefoot Mum Facebook
Dieses Foto zeigt, was wahren Mutterinstinkt ausmacht

Es ist ein einfaches schwarz-weißes Foto. Darauf zu sehen: Zwei Menschen, in der Dusche, beide nackt. Es ist eine Mutter mit ihrem Kind, sie drückt es fest an sich.

Im Ausdruck des Kindes zeigt sich, dass es sich bei der Aufnahme um kein normales, kurzes Waschen handelt, bevor das Kind morgens in die Kita muss. Nein, dieses Bild erzählt eine Geschichte – über die aufopfernden Hingabe einer Mutter.

In ihrem Facebook-Post schreibt die Fotografin und Bloggerin Kelli Bannister ("The Barefoot Mum") zu diesem Foto:

Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Bild wirklich veröffentlichen soll. Aber es ist echt, natürlich und beschreibt einen der schwierigsten Momente, den jede Mutter einmal erlebt.

Auf diesen Moment kann dich nichts und niemand vorbereiten – es ist der Moment, in dem du einfach alles geben würdest, damit es deinem kranken Baby wieder gut geht.

Jeder Schrei und jede Träne brechen dir das Herz. Es ist dein einziger Wunsch, dass du nun die Schmerzen auf dich nehmen könntest.

Ich habe tagelang nicht geschlafen und bin körperlich und geistig am Ende. Aber ich mache trotzdem das, was wir Mütter machen: weiter!

Heute morgen hustete meine Tochter Sommer, hatte Übelkeit und schrie sich geradezu in einen Rausch. Sofort setzte mein Mutterinstinkt ein, ich nahm Summer und setzte mich mit ihr nackt in die laufende Dusche.

Ich drückte sie fest an mich, und wir ließen das warme Wasser über uns fließen – innerhalb von Minuten war Summer ruhig.

Dann kam meine 5-jähriger Sohn ins Badezimmer und machte diesen Schnappschuss!

Er ist für mich eine Momentaufnahme, die das Muttersein ehrlich, nackt und in all seiner Schönheit zeigt.


Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten können. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderhäusern. Hier können die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden möglich.

Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V.“möchte den Kindern in Athen und wo immer möglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spaß unter professioneller Begleitung ermöglichen.”Details findet ihr hier.

Oder ihr spendet einfach Zeit: Als Vorlesepate von Kindern im Raum Stuttgart bei Leseohren e.V.

Oder ihr werdet gleich Pate für ein Kind und schenkt ihm ein Stück unbeschwerte Freizeit: Solche Paten vermittelt zum Beispiel das Projekt Biffy Berlin.

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

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(gw)