LIFE
21/04/2016 04:07 CEST | Aktualisiert 28/04/2016 12:26 CEST

Sie opfert ihr Leben für ihre Familie - jetzt hat sie uns allen etwas Wichtiges zu sagen

Sie opfert ihr Leben für ihre Familie - jetzt hat sie uns allen etwas Wichtiges zu sagen
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Sie opfert ihr Leben für ihre Familie - jetzt hat sie uns allen etwas Wichtiges zu sagen

"Und was machst du so?" "Ich bin Hausfrau." "Achso, nur Hausfrau..." Einen solchen oder einen ähnlichen Austausch haben bestimmt schon viele Hausfrauen und Mütter geführt. Und dabei mit Sicherheit oft einen kleinen Stich verspürt. Denn "Hausfrau" klingt in vielen Ohren immer noch nach viel Zeit, entspannten Vormittagen und leichter körperlicher Arbeit.

Ryshell Castleberry, eine junge Mutter aus Florida, konnte diese unfaire Unterstellung irgendwann nicht mehr ertragen. Und postete auf ihrer Facebook-Seite daher folgenden Text. Es ist ein Gespräch zwischen einem Mann und einem Psychologen, das sie sich ausgedacht hat. Das aber genau so tausendfach ablaufen könnte:

"Meine Frau arbeitet nicht

Meine Frau arbeitet nicht!!!

Unterhaltung zwischen einem Ehemann (E) und einem Psychologen (P):

P: Was machen sie beruflich, Herr Rogers?

E: Ich arbeite als Buchhalter in einer Bank.

P: Und ihre Frau?

E. Sie arbeitet nicht. Sie ist Hausfrau.

P: Wer macht bei ihnen zuhause das Frühstück?

E: Meine Frau, sie arbeitet ja nicht.

P: Wann steht sie auf?

E: Relativ früh, denn sie muss ja das Frühstück machen. Sie organisiert auch das Mittagessen für die Kinder, sorgt dafür, dass sie angezogen und gekämmt sind, dass sie auch gefrühstückt haben, sich die Zähne geputzt und alle Schulsachen dabei haben. Sie sorgt sich um das Baby, stillt es, wechselt Windeln und macht Snacks.

P: Wie kommen ihre Kinder in die Schule?

E: Meine Frau bringt sie hin, sie arbeitet ja nicht.

P: Und nachdem sie sie zur Schule gebracht hat?

E: Sie schaut, ob sie etwas erledigen kann, während sie unterwegs ist, damit sie die Kindersitze nicht zu oft ein- und ausladen muss, zum Supermarkt fahren, oder zur Bank. Manchmal vergisst sie etwas, dann muss sie den ganzen Weg nochmal machen, das Baby immer mit dabei. Wenn sie zuhause ist, muss sie wieder stillen, Windeln wechseln, es zu einem Schläfchen hinlegen, die Küche aufräumen, Wäsche waschen und das Haus putzen. Sie arbeitet ja nicht.

P: Und am Abend, wenn sie aus dem Büro kommen?

E: Mich ausruhen, ich bin ja müde von der Arbeit.

P: Und was macht ihre Frau?

E: Sie macht Abendessen, kümmert sich um die Kinder und mich, macht den Abwasch, räumt auf, kümmert sich um den Hund und um die Essensreste. Dann sorgt sie sich um die Hausaufgaben der Kinder, schaut, dass sie alle die Zähne putzen, bringt sie ins Bett, wechselt Windeln. Nachts steht sie oft mehrmals auf, um zu stillen und Windeln zu wechseln. Sie arbeitet ja nicht.

Das ist die tägliche Routine vieler Frauen auf der ganzen Welt. Es fängt morgens an und geht bis in die späten Abendstunden....Und das nennt man "nicht arbeiten"?

Als Hausfrau hat man kein Diplom, aber eine Schlüsselrolle in der Familie.

Ihr solltet eure Frauen, Mütter, Großmütter, Tanten, Schwestern, Töchter wert schätzen....denn ihre Opfer sind unbezahlbar.

Irgendwer fragte sie: Arbeitest du oder bist du nur Hausfrau?

Sie antwortete:

Ich arbeite als Ehefrau 24 Stunden am Tag..

Ich bin Mutter,

Ich bin eine Frau,

Ich bin eine Tochter,

Ich bin der Wecker

Ich bin die Köchin,

Ich bin die Putzfrau,

Ich bin die Chefin,

Ich bin die Barfrau,

Ich bin der Babysitter,

Ich bin die Krankenschwester,

Ich bin Handwerker,

Ich bin ein Sicherheitsmann,

Ich bin Ratgeber,

Ich bin Tröster,

Ich habe keinen Urlaub,

Ich kann nicht krank sein.

Ich habe keinen freien Tag,

Ich arbeite Tag und Nacht,

Ich bin immer im Dienst,

Ich bekomme kein Gehalt und..

trotzdem höre ich oft die Frage:

"Was machst du den ganzen Tag?"

Das ist allen Frauen gewidmet, die ihr Leben dem Wohlergehen ihrer Familie verschrieben haben.

Diese Frauen sind wie Salz: Ihre Anwesenheit wird vergessen, aber wenn sie nicht da sind, ist alles ohne Würze.

Teilt das mit allen wunderschönen Frauen in eurem Leben."


Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten können. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderhäusern. Hier können die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden möglich.

Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V.“möchte den Kindern in Athen und wo immer möglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spaß unter professioneller Begleitung ermöglichen.”Details findet ihr hier.

Oder ihr spendet einfach Zeit: Als Vorlesepate von Kindern im Raum Stuttgart bei Leseohren e.V.

Oder ihr werdet gleich Pate für ein Kind und schenkt ihm ein Stück unbeschwerte Freizeit: Solche Paten vermittelt zum Beispiel das Projekt Biffy Berlin.

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(sho)