ENTERTAINMENT
19/04/2016 14:47 CEST | Aktualisiert 20/04/2017 07:12 CEST

Roxette-Abschied: Managerin spricht über die traurigen Gründe

Marie Fredriksson und Per Gessle werden mit Roxette nicht mehr auf Tour gehen. Ihre Managerin verrät mehr zu den Hintergründen
POOL New / Reuters
Marie Fredriksson und Per Gessle werden mit Roxette nicht mehr auf Tour gehen. Ihre Managerin verrät mehr zu den Hintergründen

Mit Roxette ("Sleeping In My Car") hat eine der erfolgreichsten Pop-Bands der letzten Jahrzehnte die Live-Bühnen verlassen: Das Duo aus Sängerin Marie Fredriksson und Gitarrist Per Gessle (beide 57) hat am 8. Februar in Kapstadt sein letztes Konzert gespielt.

Am Montag haben Roxette ihren Abschied aus den Hallen und Stadien verkündet. Seitdem wird über die genauen Gründe gerätselt - immerhin war bei Fredriksson im Jahr 2002 ein Hirntumor diagnostiziert worden.

Marie Fredriksson "hat keine Kraft mehr"

Das kultige Video zu Roxettes Welt-Hit "The Look" könnt ihr bei Clipfish sehen

Und tatsächlich hält sich die Band bedeckt. Auf Anfrage schwedischer Medien wollten die beiden Stars keine weiteren Auskünfte geben.

Immerhin Managerin Marie Dimberg gewährte aber einen Einblick in die Beweggründe: Auf Tour zu gehen sei nicht nur für Marie Fredriksson "anstrengend, einfach sehr anstrengend", sagte sie dem Fernsehsender SVT. "Ihr geht es den Umständen entsprechend gut, aber es ist einfach zu aufreibend geworden mit den ganzen Touren." Dem Blatt "DI" erklärte die Managerin, Fredriksson habe "keine Kraft mehr" für die Auftritte.

Hat es etwas mit Fredrikssons einstiger Krebserkrankung zu tun?

Ob es einen Zusammenhang mit der eigentlich überwundenen Krebserkrankung gebe, wollte Dimberg hingegen nicht mitteilen. Klar ist, dass das Tournee-Aus "auf Anraten der Ärzte" beschlossen wurde. Bereits bei ihren Deutschlandkonzerten im Jahr 2015 hatte Fredriksson über weite Strecken im Sitzen gesungen.

"Weil sie Angst hat zu fallen, hat sie sich diesmal dazu entschieden, die Konzerte im Sitzen zu geben. So kann sie sich voll auf ihren Gesang konzentrieren, und der ist immer noch top", erklärte Gessle damals der "Hamburger Morgenpost".

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(cho)