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19/04/2016 23:11 CEST | Aktualisiert 20/04/2016 04:17 CEST

Das war der Grund für die Schießerei in München

Ein Polizei-Blaulicht (Symbolfoto)
dpa
Ein Polizei-Blaulicht (Symbolfoto)

  • In München kam es auf offener Straße zu einer Schießerei

  • Nach Stunden überwältigte die Polizei einen Täter

  • Grund für die Tat war offenbar ein Beziehungsdama

Nach einem stundenlangen Großeinsatz samt Schusswechsel auf offener Straße ermittelt die Polizei in München die näheren Umstände einer Schießerei. Noch in der Nacht zum Mittwoch waren Kriminalpolizisten vor Ort und sicherten Spuren.

"Hintergrundinformationen und Details" gebe es am Mittwoch im Laufe des Tages, versicherten die Beamten per Kurznachrichtendienst Twitter.

Mann drohte mit Suizid

Am Dienstagabend war im beliebten Wohnviertel Maxvorstadt ein Streit zwischen zwei Männern und einer Frau eskaliert.

Einer der Männer kam mit mehreren Schussverletzungen in ein Krankenhaus. Der mutmaßliche Täter drohte lange mit einer Schusswaffe in der Hand auf dem Gehsteig mit Suizid, bis er letztlich überwältigt wurde.

"Das war ein richtiger Zugriff, weil er nicht zugänglich war für Argumente", berichtete ein Polizeisprecher. "Da hat man sich andere Maßnahmen überlegt."

Lebensgefährlicher Streifschuss

Der mutmaßliche Täter im Alter von 40 Jahren hatte jedoch bereits zuvor einen nicht lebensgefährlichen Streifschuss erlitten. Von wem dieser abgefeuert worden war, blieb zunächst unklar. "Auch die Polizei hat geschossen", bestätigte deren Sprecher.

Eine ebenfalls in die Situation verwickelte 24-Jährige war äußerlich unverletzt in Sicherheit gebracht worden. Es sei auf jeden Fall ein Streit im privaten Umfeld gewesen, erläuterte der Polizeisprecher. Ob es sich um eine klassische Beziehungstat im Sinne von "zwei Männer, eine Frau" gehandelt habe, sei aber noch unklar.

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