POLITIK
18/04/2016 11:57 CEST | Aktualisiert 18/04/2016 12:09 CEST

Islam-Debatte: AfD-Hardliner bekommen Rückendeckung von Parteichefin Petry

Frauke Petry, chairwoman of the anti-immigration party Alternative for Germany (AfD) speaks during a news conference in Berlin, Germany, March 14, 2016.     REUTERS/Wolfgang Rattay
Wolfgang Rattay / Reuters
Frauke Petry, chairwoman of the anti-immigration party Alternative for Germany (AfD) speaks during a news conference in Berlin, Germany, March 14, 2016. REUTERS/Wolfgang Rattay

Es ist ein Vorschlag, der für Diskussionen sorgt. AfD-Chefin Frauke Petry hat sich hinter den Vorschlag ihrer Stellvertreter von Storch und Gauland gestellt. Das sagte Petry "MDR Info".

Von Storch und Gauland hatten am Sonntag gefordert, islamische Symbole aus der Öffentlichkeit zu verbannen.

Ihre Partei wolle beim Islam zwischen privater Religionsausübung und politischen Äußerungen unterscheiden. Die AfD habe nichts dagegen, wenn Muslime ihrem Glauben nachgingen. "Das politsche Verständnis, das in Moscheen in Deutschland gepredigt wird, entspricht jedoch nicht dem Grundgesetz", sagte Petry "MDR Info".

Ihre Partei wolle die Glaubensfreiheit nicht abschaffen. Das sei Privatsache. Wenn aber gegen das Christentum Intolleranz gepredigt werde, dann verlasse der Islam den privaten Bereich. Von Storch und Gauland hatten am Wochenende den politischen Islam als Fremdkörper bezeichnet, der mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sei.