POLITIK
18/04/2016 19:07 CEST | Aktualisiert 19/04/2016 04:54 CEST

Nach Anti-Islam-Vorstoß: Todenhöfer rechnet mit AfD ab

Jürgen Todenhöfer in der ARD-Talkshow "Anne Will"
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Jürgen Todenhöfer in der ARD-Talkshow "Anne Will"

  • Der Publizist Todenhöfer hält die Forderungen der AfD für nicht mit dem Grundgesetz vereinbar

  • Er wirft der Partei vor, eine Wahlkampagne gegen eine Minderheiten-Religion zu führen

Die Islamkritik der AfD ist nach Ansicht von Buchautor Jürgen Todenhöfer nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. "Die Abschaffung der Religionsfreiheit für einen Teil der Deutschen wäre krass grundgesetzwidrig. SIE sind verfassungsfeindlich, nicht der Islam", schrieb Todenhöfer auf seiner Facebook-Seite am Montagabend.

Den Vorstoß der stellvertretenden AfD-Vorsitzenden von Storch und Gauland kritisierte er darin scharf. "Wahlkampagne gegen eine Minderheiten-Religion, welche Schande!", schrieb Todenhöfer. In einer Demokratie hätten alle die gleichen Rechte - auch die etwa vier Millionen in Deutschland lebenden Muslime.

Hier könnt ihr seinen Beitrag, der bislang über 3000 Mal geteilt wurde, in voller Länge lesen:

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