POLITIK
17/04/2016 04:25 CEST

Ecuador von heftigem Erdbeben erschüttert - viele Tote

ap

Ecuador hat nach dem stärksten Beben in dem Land seit 1979 mittlerweile den Ausnahmezustand erklärt. Die Behörden sprechen nach ersten Informationen von mindestens 41 Toten, es wird mit mehr Opfern gerechnet.

Ein schweres Erdbeben hat am Samstagabend (Ortszeit) Ecuador erschüttert. Die US-Erdbebenwarte USGS und die ecuadorianischen Behörden gaben die Stärke mit 7,8 an. Das Epizentrum lag demnach in der westlichen Provinz Esmeraldas, zunächst war von einem Ort vor der Küste die Rede gewesen. Das Pazifik-Zentrum für Tsunamiwarnungen gab eine Warnung für Ecuador aus.

Vizepräsident Jorge Glas berichtete in einer Fernsehsprache über mindestens 41 Todesopfer landesweit. Das Beben sei das stärkste in dem Land seit 1979. Die Zahl der Toten werde voraussichtlich weiter steigen, sagte Glas weiter. Betroffen war unter anderem die Provinz Manabí. Auch aus Guayaquil, der bevölkerungsreichsten Stadt des Landes, wurden Tote gemeldet.

Viele andere Städte meldeten Schäden. Einem Bericht der Zeitung "El Telégrafo" zufolge fiel in vielen Stadtteilen der Hauptstadt Quito der Strom aus. In Esmeraldas stürzten laut "El Telégrafo" 71 Häuser zusammen. 32 Menschen wurden verletzt.

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