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16/04/2016 13:58 CEST | Aktualisiert 18/04/2016 12:02 CEST

Eltern ertrunkener Kinder sehen bei Bergung zu

Am 16. April 2014 sank die "Sewol"-Fähre in Südkorea – und mit ihr über 400 Menschen. Die meisten der Ertrunkenen waren Schüler einer nahegelegenen High School.

Auch jetzt, zwei Jahre nach dem Unglück, wurde das Wrack noch nicht vollständig geborgen. Auch neun Leichen konnten bisher noch nicht gefunden werden.

Die Väter der verstorbenen Kinder haben nie aufgehört zu trauern. Sie bewachen das versunkene Boot schon beinahe seit dem Unglücksjahr 2014.

Yoonsub Lee hat die Männer begleitet. Sie erzählen ihm von ihrer Trauer und dem Gefühl der Hilflosigkeit, das sie mit sich tragen. Die Geschichte der "Sewol"-Fähre erzählt von Vätern und Kindern, von hilflosen Erwachsenen – und einem tiefen Misstrauen der Bevölkerung gegenüber ihrer Regierung.

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(sk)