LIFE
15/04/2016 13:52 CEST | Aktualisiert 17/01/2018 11:06 CET

Facebook will nicht, dass ihr dieses preisgekrönte Foto seht

Moragg Hastings Leidenschaft ist es, Mütter bei der Geburt zu fotografieren und dabei ihre Kraft zu zeigen.

Ihre außergewöhnlichen Bilder wurden schon in zahlreichen Magazinen wie "Elle" oder "Cosmopolitan" veröffentlicht. Die professionelle Fotografin erhielt dieses Jahr einen Preis beim „International Birth Photography Contest“ für ein Foto, das genau den Moment zeigt, in dem ein Baby kopfüber aus dem Bauch der Mutter kommt.


Facebook sperrte ihr preisgekröntes Foto

Moragg Hastings postete das Foto dann auch stolz auf Facebook – und verstieß nach Meinung des sozialen Netzwerkes gegen deren Richtlinien. Das Foto wurde gelöscht.

Und damit nicht genug – Facebook sperrte auch ihren Business-Account. Gegen dieses harte Vorgehen wehrt sich nun die wütende Fotografin und schrieb:

„Ich wachte heute mit einer Nachricht von Facebook auf, in der sie mir mitteilten, dass sie immer noch Frauen unterdrücken, wenn es um Geburt und Stillen geht. (...)

Jetzt bin ich für einen Monat von Facebook gesperrt (es geht um meinen Business-Account) und meine Business-Seite wird geschlossen. Ich wurde schon ein paar Mal gesperrt und nicht einmal war es, weil ich eine Vulva, sexuelle Inhalte oder einen entblößten Hintern gepostet habe. Einmal wurde ich sogar wegen eines Fotos meines Neffen, der eine Ziege umarmt, gesperrt.

Ich will Frauen weiter inspirieren und ihnen zeigen, dass sie selbst über ihren Körper bestimmen können, wenn sie gebären. Ich tue das, indem ich Frauen fotografiere, die auf ihrem eigenen Weg ihre Kinder auf die Welt bringen – mit Helfern, die ihre Entscheidungen respektieren.

Ich habe unzählige Frauen inspiriert und will damit weiter machen. Ich bin sehr traurig darüber, dass Facebook mir das so schwer macht.

Ihr könnt mich jetzt auf Instagram besuchen.“

Hier postet Moragg Hastings weitere wunderschöne Fotos, die Frauen bei der Geburt zeigen:




He's out! #birthphotography #birthphotographer #birthhigh #appleblossomfamilies

Ein von Morag Hastings (@birthphotographer) gepostetes Foto am




Ist das so anstößig, Facebook?


Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten können. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderhäusern. Hier können die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden möglich.

Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V.“möchte den Kindern in Athen und wo immer möglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spaß unter professioneller Begleitung ermöglichen.”Details findet ihr hier.

Oder ihr spendet einfach Zeit: Als Vorlesepate von Kindern im Raum Stuttgart bei Leseohren e.V.

Oder ihr werdet gleich Pate für ein Kind und schenkt ihm ein Stück unbeschwerte Freizeit: Solche Paten vermittelt zum Beispiel das Projekt Biffy Berlin.

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Ein Mann filmt die Frau am Strand. Als sie sich umdreht, verschlägt es uns die Sprache

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