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12/04/2016 06:33 CEST | Aktualisiert 13/04/2017 07:12 CEST

Bryan Adams sagt Konzert in Mississippi aus politischem Protest ab

Bryan Adams sagte sein Konzert in Mississippi - und setzt damit ein politisches Statment
Mike Ridewood / Reuters
Bryan Adams sagte sein Konzert in Mississippi - und setzt damit ein politisches Statment

Nach Bruce Springsteen nun auch Bryan Adams (56, "Do What Ya Gotta Do"): Der kanadische Rock-Star hat ein geplantes Konzert im US-Bundesstaat Mississippi abgesagt. Dies verkündete er auf seinem offiziellen Instagram-Account. Er könne nicht mit einem guten Gewissen in einem Staat auftreten, der einer Gruppe Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung die Grundrechte verweigere. Deswegen sage er sein Konzert in Bolixi am 14. April ab.

Mississippi has passed anti-LGBT ‘Religious Liberty’ bill 1523. I find it incomprehensible that LGBT citizens are being discriminated against in the state of Mississippi. I cannot in good conscience perform in a State where certain people are being denied their civil rights due to their sexual orientation. Therefore i’m cancelling my 14 April show at the Mississippi Coast Coliseum. Using my voice I stand in solidarity with all my LGBT friends to repeal this extremely discriminatory bill. Hopefully Mississippi will right itself and I can come back and perform for all of my many fans. I look forward to that day. ‪#‎stop1523‬

Ein von @bryanadams gepostetes Foto am


Springsteen zeigt sich ebenso solidarisch

Zuvor hatte bereits sein Kollege Bruce Springsteen (66, "Party Lights") einen Auftritt gecancelt, nachdem der US-Bundesstaat North Carolina ein ähnliches Gesetz verabschiedete. Dieses schreibt Transsexuellen vor, welche öffentlichen Toiletten sie nutzen dürfen. Der Boss erklärte dazu auf seiner Homepage, dass er sich mit all jenen solidarisch zeigen wolle, die für die Freiheit kämpfen.

Auf Clipfish finden Sie alle Musikvideos von Bryan Adams

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