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10/04/2016 15:11 CEST | Aktualisiert 11/04/2016 04:09 CEST

Der Moment, in dem einem Stierkämpfer klar wurde, dass er den falschen Job hat

Stierkämpfer Andres Roca Rey hätte heute Morgen lieber im Bett bleiben sollen.

Bei einem Kampf im spanischen Sevilla wurde der 19-Jährige von einem Stier aufgespießt - an der wohl unangenehmsten Körperstelle, wie das Video zeigt. Als der Bulle seinen Gegner mit dem linken Horn anhob und kräftig durchschüttelte, brach Panik im La Maestranza Stadion aus, wie die britische Zeitung "Daily Mail" berichtet.

Doch wie durch ein Wunder kam Roca Rey ohne eine ernsthafte Verletzung davon. Nachdem er sich von dem Stier befreit hatte, drehte er eine Ehrenrunde im Stadion. Auch der ehemalige spanische König Juan Carlos klatschte ihm Beifall.

Über 40.000 Stiere werden allein in spanischen Arenen jedes Jahr brutal getötet. Tierschutzorganisationen auf der ganzen Welt verurteilen die grausame Praktik.

Besonders traurig ist die Tatsache, dass es sich nicht um einen fairen Kampf zwischen Matador und Stier handelt, denn die Tiere werden an Rücken und Schultern verletzt, bevor sie die Arena betreten. Einige werden sogar mit Medikamenten betäubt.

Wer sich für die Abschaffung von Stierkämpfen engagieren möchte, kann beispielsweise die Peta-Kampagne unterstützen.

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