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10/04/2016 11:21 CEST | Aktualisiert 11/04/2017 07:12 CEST

Facebook: Künftig keine Fake-Namen mehr möglich?

dpa

Nicht jeder Nutzer von sozialen Netzwerken wie Facebook ist dort auch mit seinem Klarnamen unterwegs. Die einen wollen nicht unter ihrem vollständigen Namen zu finden sein, die anderen machen sich schlichtweg einen Spaß daraus, unter einem Phantasie-Namen Beiträge mit den Freunden zu teilen.

Doch offenbar plant "Facebook"-Erfinder Mark Zuckerberg, mit einer neuen Klarnamen-Offensive jeden User dazu zu bringen, seinen echten Namen anzugeben.

Wie Zuckerberg einen dazu bewegen will, seinen echten Namen anzugeben

Wer einen allzu ausgefallenen Account-Namen trägt, hat unter Umständen unlängst folgende Nachricht bekommen:

"Wir bitten alle Personen auf Facebook, ihre richtigen Namen zu verwenden, damit Freunde stets wissen, mit wem sie sich verbinden. Wenn [angegebener Name] dein echter Name ist, wähle bitte Namen bestätigen, damit wir ihn prüfen können. Wenn du derzeit nicht deinen echten Namen auf Facebook verwendest, klicke bitte auf Namen aktualisieren, um den Namen für dein Konto zu aktualisieren."

Doch es gibt auch Ausnahmen:

"Mitglieder, die einer ethnischen Minderheit angehören, homosexuell sind oder bereits Opfer von Cyber-Mobbing waren, dürfen ihren falschen Namen laut Facebook auch weiterhin behalten. In diesem Fall kann das Netzwerk aber dennoch eine Identitätsbestätigung verlangen", hieß es Ende 2015 etwa auf der Seite "Heise Online".

Damals startete in den USA eine erste Testphase zur Namensüberprüfung, diese ist nun offenbar auch in Deutschland angekommen.

Schon zuvor hat Facebook mit der Einführung von "Reactions" Neuerungen geschaffen, wie Sie bei Clipfish sehen können.

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