LIFESTYLE
09/04/2016 07:38 CEST | Aktualisiert 11/04/2016 10:47 CEST

Junge Frau warnt: "Jeder, der Trockenshampoo benutzt, sollte das lesen"

Facebook / Screenshot
Facebook-Nutzerin Nicole Baxter teilte ihre Erfahrungen mit Trockenshampoo

Trockenshampoo liegt voll im Trend. Schließlich kann die Alternative zum Haare-waschen in manch einer Situation wirklich hilfreich sein.

Für Facebook-Nutzerin Nicole Baxter allerdings entwickelte sich das Ganze zu einem regelrechten Albtraum. Auf ihrer Seite teilte die junge Frau ihre persönlichen Erfahrungen mit einem Trockenshampoo einer bekannten Marke.

Jeder, der Trockenshampoo benutzt, sollte das lesen: (...) Ich war Ende letzten Jahres wegen einer kahlen Stelle am Kopf beim Arzt, die immer größer wurde. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich wenig Stress habe und mich gesund ernähre – ich konnte mir also wirklich nicht erklären, warum das plötzlich passierte. Meine Kopfhaut juckte zudem stark und es bildeten sich rote, schmerzhafte Blasen. Ich hatte solche Schmerzen, dass ich teilweise mehrmals in der Nacht davon aufwachte.

Die Ärztin verwies mich an einen Dermatologen. Die Diagnose: "Triangular Alopecia" – also plötzlicher Haarausfall an einer Stelle. (...) Die Ursache für meine Erkrankung sollte durch eine Kopfhaut-Biopsie festgestellt werden. Die Ärtzin fragte mich, ob ich im Moment, etwas in meinem Haar hätte und ich antwortete: "Nur Trockenshampoo".

Sie erklärte mir, ich solle zur Biopsie mit gewaschenem, aber ansonsten unbehandeltem Haar kommen. Dass sie mich nicht mit Trockenshampoo behandeln wollte, gab mir zu denken. Es war doch nur Trockenshampoo, oder? Ab diesem Tag hörte ich auf, es zu benutzen - einfach um zu sehen, ob etwas passieren würde.

Als dann der Tag meiner Biopsie kam, ging es mir wirklich schlecht – der Gedanke, einer NADEL IN MEINEM KOPF machte mich verrückt. Eine andere Ärztin sollte die Biopsie durchführen, also fragte ich sie, was genau passieren würde. Sie erklärte mir, dass sie herausfinden wollten, woher die entzündete Kopfhaut und die Hautblasen kamen. In diesem Moment wurde mir klar, dass die Blasen in den letzten Wochen besser geworden waren.

Die Ärztin verglich meine Kopfhaut mit alten Fotos und stimmte zu. Sie fragte mich, was ich in den letzten 6-7 Wochen anders gemacht hätte. Und da fiel es mir ein: Ich hatte nur das Trockenshampoo weggelassen. Auch der Ärztin ging nun ein Licht auf: Sie sagte, dass sei das Beste, was ich hätte tun können und dass sie mich nicht mehr operieren müsste. Also verließ ich das Krankenhaus mit einem intakten Kopf und etwas Kühlgel.

Die Moral der Geschichte: Ich habe von Trockenshampoo eine kahle Stelle am Kopf bekommen. Die habe ich übrigens immer noch – und es ist nicht gesagt, dass die Haare dort jemals nachwachsen. Wascht einfach normal eure Haare, Leute! Es ist es nicht wert. Teilt diese Geschichte mit anderen, die zu viel Trockenshampoo verwenden.

In the name of God, never in all my life did I think I'd have to explain my personal hygiene to 23,000+ people!!-I did...

Posted by Nicole Baxter on Donnerstag, 7. April 2016

Baxters Warnung wurde innerhalb kürzester Zeit tausende Male geteilt und kommentiert, berichtet die britische Seite "Hello U". Ein Statement des Herstellers zu den Vorwürfen gibt es bisher noch nicht.

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