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09/04/2016 12:14 CEST

Siebenjähriger rettet mit SMS 15 Menschen vor Ersticken

Symbolbild: Flüchtlingsjunge in Lesbos, Griechenland
Getty
Symbolbild: Flüchtlingsjunge in Lesbos, Griechenland

  • Ein Siebenjähriger hat sich und 14 weiteren Flüchtlingen womöglich das Leben gerettet

  • Die Menschen befanden sich im Laderaum eines Lasters, der sie illegal nach Großbritannien bringen sollte

  • Als der Junge Atemschwierigkeiten bekam, schickte er die lebensrettende SMS an zwei Helferinnen

Mit einer SMS-Nachricht aus dem Inneren eines Lastwagens hat ein afghanischer Junge sich und 14 weitere Flüchtlinge womöglich vor dem Erstickungstod gerettet.

Der siebenjährige Ahmed, der im Flüchtlingslager in der nordfranzösischen Hafenstadt Calais gelebt habe, sei in dem Laster illegal auf dem Weg nach Großbritannien gewesen, teilte die Hilfsorganisation Help Refugees mit.

Als er im Laderaum kaum noch Luft bekam, habe er eine SMS an zwei Helferinnen in Calais abgesetzt. Diese hätten die britische Polizei verständigt, die dann die 15 Flüchtlinge rettete.

Es ging um Leben und Tod

Die glückliche Rettung sei einerseits der Fähigkeit des Jungen zu verdanken, die gefährliche Lage zu erfassen, schrieb die Organisation.

Genauso wichtig sei, dass ihm die Helferinnen ein Handy mit Guthaben und Notfallnummern gegeben und ihm eingeschärft hätten, sie bei Gefahr zu kontaktieren.

"Das erste, was ich tat, war, die Rettungsdienste anzurufen, die Polizei einzuschalten und ihr zu sagen, dass es um Leben und Tod geht", sagte eine der beiden Helferinnen der BBC.

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