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06/04/2016 13:28 CEST | Aktualisiert 08/04/2016 07:58 CEST

Blutregen geht am Freitag in Deutschland nieder

  • Sahara-Stürme verfrachteten Sand in die Atmosphäre.

  • Ein Teil davon wird durch die aktuelle Wetterlage als "Blutregen" in Deutschland zu sehen sein.

Am Freitag könnte im Südosten Deutschlands ein seltenes Wetterphänomen zu beobachten sein: der sogenannte "Blutregen". Das berichtet die "Bild"-Zeitung.

Wie der "Blutregen" entsteht

Dabei handelt es sich um Sand aus der Sahara. Dieser wird vom Wind weitertransportiert. So gelangt er durch die aktuelle Wetterlage am Donnerstag und am Freitag nach Europa, erklärt Dominik Jung von "wetter.net" gegenüber der Zeitung.

Dass wir den "Blutregen" bald auch zu sehen bekommen, ist sehr wahrscheinlich. Der "Weather Channel" prognostiziert sowohl für Freitag als auch für Samstag Regenschauer im Süden Deutschlands.

Der Regen wäscht dann den Sand sozusagen aus der Atmosphäre und wird damit für uns sichtbar. Da der Sand leicht rötlich gefärbt ist, nennen wird das Wetterphänomen "Blutregen" genannt. Als Folge sind danach meist dünne Staubschichten zum Beispiel auf Autos vorzufinden.

Ist der Sahara-Staub gefährlich?

Gefahr für die Gesundheit besteht jedoch nicht. "Sich bei Sahara-Staub draußen aufzuhalten ist nicht gefährlicher, als im Sommer einen staubigen Feldweg entlang zu laufen“, erklärt Wüstenstaub-Experte Harald Frentje gegenüber dem Nachrichtenportal "Focus Online".

Menschen, die unter Asthma oder Pollenallergien leiden, könnten allerdings eine verstärkte Belastung spüren.

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