LIFE
08/04/2016 13:14 CEST

Verurteilte Lehrerin: Sex mit Schüler half seinen Noten

Teenager macht Hausaufgaben (Symbolbild)
Carey Kirkella via Getty Images
Teenager macht Hausaufgaben (Symbolbild)

Sie sitzt schon seit einem Jahr in Haft, doch der Streit geht weiter: Die ehemalige Lehrerin Brianne Altice aus dem amerikanischen Utah wurde letzten Sommer wegen Missbrauch und Vergewaltigung an dreien ihrer Schüler verurteilt.

Die 36-Jährige gab vor dem Bezirksgericht Davis County zu, mit drei Schülern Sex gehabt zu haben und muss deshalb zwei bis 30 Jahre in Haft. Zusätzlich wurde sie aber noch von einem ihrer Opfer auf Schadensersatz verklagt - er wirft darüber hinaus auch der Schulbehörde vor, von den Vorfällen gewusst zu haben.

Sie verteidigt sich

Das veranlasste Brianne Altice dazu, sich nochmals in einem Schreiben zu den Vorfällen zu äußern: Sie könne sich keinen Anwalt leisten, schrieb sie - das berichtete die lokale Zeitung „Salt Lake Tribune“. Aber sie habe "keine bösen Absichten gehabt". Die Schulbehörde hätte sich nie an ihrem Umgang mit den Schülern gestört.

Der damals 16-jährige Schüler hätte sich damals wegen familiärer Probleme an sie gewandt. Sie habe ihm geraten, sich auf die Schule zu konzentrieren und mit den Eltern über seine Konflikte zu sprechen. Er habe dann während ihrer Beziehung auch bessere Noten geschrieben, so die ehemalige Englischlehrerin.

Außerdem schreibt sie, dass der Junge sie oft verteidigt habe, "wenn andere Schüler unangebrachte Kommentare" gegen die Lehrerin vorgebracht hätten.

Die Schulbehörde dementiert die Vorwürfe

Die Eltern werfen Brianne Altice dagegen vor, die verletzliche Situation der betroffenen Schüler ausgenutzt zu haben. Eines ihrer Opfer wurde schon in Vergangenheit sexuell missbraucht.

Die Schulbehörde bestreitet, von den Vorfällen gewusst zu haben.

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