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08/04/2016 06:36 CEST | Aktualisiert 08/04/2016 07:06 CEST

"In aller Freundschaft": Hendrikje Fitz ist gestorben

Hendrikje Fitz mit Kollegen aus "In aller Freundschaft"
Felix Hörhager/dpa
Hendrikje Fitz mit Kollegen aus "In aller Freundschaft"

Hendrikje Fitz ist tot. Der Star aus "In aller Freundschaft" starb am Donnerstag, wie ihr Management am Freitag mitteilte. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. Fitz wurde 54 Jahre alt.

Fitz war an Brustkrebs erkrankt. Sie hatte die Diagnose selbst öffentlich gemacht. Der Tumor war dem Bericht der Zeitung zufolge 2014 diagnostiziert worden. Aber die Chemotherapie sowie eine Operation schienen erfolgreich gewesen zu sein.

Fitz: Metastasen im Gehirn sind inoperabel

Doch im September vergangenem Jahr der Schock: Der Krebs war zurück. Die Metastasen im Gehirn seien inoperabel, wie sie im Interview mit dem Promi-Magazin "Bunte" im Jahr 2015 erzählt hatte. Die Ärzte gaben ihr damals drei Monate.

Und doch zeigte sie sich unerschrocken. "Ich habe keine Angst. Ich hatte ein so schönes Leben", erklärte sie damals in dem Interview.

Und das strahlte sie aus. Im Dezember 2015 sprach sie sogar über das Leben nach dem Tod: Der buddhistische Glaube gab er einem Interview zufolge die Kraft. So sei sie sich sicher, dass es weitergehe.

Hendrikje Fitz: Ihre Rolle "In aller Freundschaft" machte sie bekannt

Fitz war Serien-Fans bekannt: Sie spielte seit 1998 die Physiotherapeutin Pia Heilmann in der beliebten ARD-Serie "In aller Freundschaft" und meisterte mit ihrem Film-Mann Thomas Rühmann das Ehe- und Familienleben.

Im realen Leben jedoch war die Wahl-Berlinerin unverheiratet. Hendrikje Fitz stammte aus einer Künstlerfamilie: Ihr Vater Peter Fitz war lange Zeit eine bekannter deutschsprachiger Theaterschauspieler, ihr Bruder Florian steht regelmäßig vor der Kamera.

Mit dpa-Material

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