LIFE
07/04/2016 14:16 CEST

Die Geschichte hinter diesem Bild werden Eltern nie wieder vergessen

Die Geschichte hinter diesem Bild werden Eltern nie wieder vergessen
Facebook/Dayna Mager
Die Geschichte hinter diesem Bild werden Eltern nie wieder vergessen

Es gibt Geschichten, die sich für immer in unsere Erinnerung einbrennen. Erzählungen, die uns so tief berühren, dass sie einen dauerhaften Eindruck hinterlassen und uns für immer prägen.

Dayna Mager hat eine solche Geschichte zu erzählen.

Zusammen mit einem Foto, das sie mit ihrer kleinen Tochter Luella in deren Babybett zeigt, veröffentlichte Dayna sie vor wenigen Tagen auf Facebook. Seitdem hat sie Tausende Menschen mit ihren Worten bewegt:

100 Babys und Totenstille

"Es war einer der ersten Tage, an denen Matt und ich ohne Luella unterwegs waren. Wir waren bei einem Kirchen-Konzert. Ein Missionar erzählte seine Geschichte und sie hat mich bis ins Mark getroffen. Es war ein Moment, der sich für immer in mein zerbrechliches, vor Hormonen übersprudelndes Mami-Herz gebrannt hat, das ohnehin schon 100 Mal empfindlicher geworden ist, seit ich meine Tochter zum ersten Mal getroffen habe.

Der Missionar war in einem Waisenhaus in Uganda, und er war schon in vielen gewesen, doch dieses war anders. Er betrat eine Säuglingsstation mit über 100 belegten Bettchen. Voller Erstaunen lauschte er und konnte es kaum fassen, denn das Einzige, was er hören konnte, war Stille. Ein Zustand, der in JEDER Säuglingsstation mehr als selten ist, ganz zu schweigen von einer Station, auf der mehr als 100 Babys liegen.

Er drehte sich zu seiner Gastgeberin um und fragte sie, warum die Babys so still waren. Die Antwort, die sie ihm gab, ist etwas, das ich nie wieder vergessen werde. NIEMALS. Das war mein 'Warum'-Moment.

Die Frau sah ihn an und sagte: 'Ungefähr eine Woche nachdem sie hier ankommen und unzählige Stunden lang geweint haben, hören sie schließlich auf, wenn ihnen klar wird, dass niemand kommt.'"

Die Geschichte bracht Dayna das Herz. Es war der Moment, in dem sie ein Versprechen ablegte. Das Versprechen, dass sie immer kommen würde, wenn die kleine Luella nach ihr rief.

"Um zwei Uhr morgens, wenn verzweifelte, mitleiderregende Schreie durch den Babymonitor kommen, werde ich zu ihr kommen. Ihr erster Schmerz, ihr erster Liebeskummer, wir werden bei ihr sein. Wir werden bei ihr sein, um sie zu halten, um sie fühlen zu lassen, um sie ihre eigenen Entscheidungen treffen zu lassen.

Wir werden bei ihr sein. Wir werden ihr durch unsere Tränen und unsere Enttäuschungen zeigen, dass es okay ist, zu weinen und dass es okay ist, zu fühlen. Dass wir immer ein sicherer Ort sind und dass wir immer zu ihr kommen werden."

Daynas Mann Matt hielt den Moment fest

Und so stieg Dayna eines Abends zu ihrer kleinen Tochter ins Babybettchen, denn Luella zahnte und weinte vor Schmerz. In dieser Position fand ihr Mann Matt die beiden und machte das Foto, das kurz darauf so viele Menschen tief bewegen sollte.

Mit ihrem Facebook-Post hat Dayna vielen Eltern noch einmal in Erinnerung gerufen, warum es so wichtig ist, Babys nicht schreien zu lassen.

Was mit Babys passiert, die man schreien lässt

Über Jahrzehnte hinweg hielt sich das Gerücht, es würde Babys gut tun, wenn die Eltern nicht sofort zu ihnen eilten, wenn sie anfangen zu schreien. Auch relativ moderne Elternratgeber empfehlen das von Kinderarzt Richard Ferber entwickelte "kontrollierte Schreienlassen", das auch als Ferbern bekannt ist.

Studien haben jedoch gezeigt, was wirklich passiert, wenn man Babys schreien lässt. Die körperlichen und psychischen Auswirkungen können betroffene Kinder ein Leben lang begleiten.

Depressionen, Schlafstörungen, Ängste und Abhängigkeiten sind mögliche Folgen. Auch die Entwicklung von Gehirn und zentralem Nervensystem können beeinträchtigt werden.

Viele Eltern wissen nicht, dass sie ihren Kindern schaden. Umso wichtiger ist es, dass Geschichten wie diese in Erinnerung bleiben.

This was from several weeks back, yes, I climbed in the crib in hopes to soothe my screaming, teething, blushed faced,...

Posted by Dayna Mager on Thursday, March 31, 2016


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