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07/04/2016 11:44 CEST | Aktualisiert 08/04/2017 07:12 CEST

"Battleborn": So gut wird das neue Game der "Borderlands"-Macher

Hier geht's mächtig zur Sache:

Zwar sieht man "Battleborn" schon auf den ersten Blick an, dass es aus dem gleichen Hause wie die "Borderlands"-Reihe stammt, doch in Sachen Gameplay unterscheidet sich das Anfang Mai auf den Markt kommende Game deutlich von der kultigen Rollenspiel-Shooter-Reihe. Die Charaktere sind genauso überdreht, der Humor vielleicht nicht immer ganz so abgefahren, aber die Handschrift von Gearbox Software erkennt man eindeutig. Auf einer Anspiel-Session in München durfte spot on news das Spiel bereits ausführlich ausprobieren.

Der "Hero Shooter"

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Auch wenn der Style des Games stark an "Borderlands" erinnert, so ist das Gameplay dieses Mal ein gänzlich anderes. Vorbei sind die Tage, in denen Spieler - bestenfalls im Koop - mit ihren Freunden Pandora erkundeten und immer abgefahrenere Waffen sammelten. Zwar dreht sich hier immer noch alles um eine gute Zeit mit Freunden, statt dem bekannten Rollenspiel-Shooter-Mix erwartet Spieler allerdings ein sogenannter "Hero Shooter". Die typisch zackige Action prallt dabei auf angesagte MOBA-Elemente.

Will heißen: Zwar gibt es einen Story-Modus, in dem bis zu fünf Freunde auf Gegner-Horden einballern - auch ein Solo-Spiel ist möglich - und um die Rettung des letzten Sterns in der Galaxis kämpfen. Doch der Star des Games dürften die verschiedenen Multiplayer-Modi werden, in denen taktische 5-gegen-5-Matches anstehen. Enthalten sind hier stets Elemente aus Multiplayer Online Battle Arenas wie "Dota 2" oder "League of Legends".

So lassen sich beispielsweise Verteidigungstürme bauen und Charaktere werden in jedem Match von neuem aufgelevelt. Auf diese Weise werden nicht nur verheerende Attacken freigeschaltet, Spieler können auch immer wieder spannende neue Fähigkeiten-Kombinationen ausprobieren. Verdiente Erfahrungspunkte wandern in den Charakter- und Kommando-Rang. So schalten Zocker unter anderem neue Charaktere, Skins und mehr frei. Und auch die aus MOBAs bekannten Creeps tummeln sich auf den Bahnen der Karten. Trotz allem handelt es sich aber immer noch um einen Shooter.

Der Pinguin in der Todesmaschine

25 bunt-überdrehte Charaktere stehen Spielern insgesamt zur Verfügung. Die einen sind spezialisiert auf Nahkampf und das Austeilen von Schaden, die anderen bieten ihrem Team Unterstützung und die nächsten sind besonders zur Verteidigung geeignet. Da wäre zum Beispiel der putzige Pinguin Toby, der sich einen Mech-Kampfpanzer gebaut hat und seine Gegner mit Minen und Railgun beharkt. Andere Spieler bevorzugen vielleicht Phoebe, eine Abenteurerin und die Erbin eines riesigen Vermögens, die mit ihrem Multiphasenschwert auf Feinde eindrischt. Oder wie wäre es mit dem Marquis d'Calibre, einem Roboter-Ex-Butler, der immer einen Scharfschützen-Spazierstock dabei hat?

Das Ganze spielt sich gewohnt knackig, bringt aber dank des neuen MOBA-Einschlags auch eine mächtige taktische Tiefe mit sich. Wer jetzt gerne selbst Hand anlegen möchte, bekommt noch vor Erscheinen von "Battleborn" am 3. Mai die Gelegenheit dazu. Auf Playstation 4 beginnt schon am 8. April eine offene - und damit kostenlos herunterladbare - Beta, die ab 19 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit gespielt werden kann. Am 13. April um 19 Uhr folgen dann offene Betas für PC und Xbox One. Am 18. April enden alle drei dann um 16 Uhr.