POLITIK
06/04/2016 04:55 CEST | Aktualisiert 06/04/2016 11:08 CEST

Das Ende des Trump-Wahnsinns? Trump und Clinton verlieren bei Vorwahlen in Wisconsin

Das Ende des Trump-Wahnsinns? Trump und Clinton verlieren bei Vorwahlen in Wisconsin
Jim Young / Reuters
Das Ende des Trump-Wahnsinns? Trump und Clinton verlieren bei Vorwahlen in Wisconsin

  • Bei den US-Vorwahlen in Wisconsin mussten Donald Trump und Hillary Clinton Niederlagen hinnehmen

  • Noch liegen beide bei ihren Parteien vorne

Donald Trump hat die Vorwahl in Wisconsin sehr deutlich gegen Ted Cruz verloren. Der texanische Senator Cruz feierte seinen Etappensieg mit den Worten: "Heute ist der Wendepunkt! Ein großer Sieg für Amerika! Mach Dich bereit, Hillary! Wir kommen!" Doch bedeutet Trumps Niederlage tatsächlich das Ende seiner Erfolgsserie?

Cruz lag nach Auszählung von etwa der Hälfte der ausgezählten Stimmen mit 52 Prozent satte 20 Punkte vor dem Milliardär. Bei den Demokraten gewann Bernie Sanders deutlich gegen Ex-Außenministerin Hillary Clinton: Er führte in der Nacht zum Mittwoch mit etwa der Hälfte der ausgezählten Stimmen mit rund 54 zu 46 Prozent.

Experten erklären: Trump habe die Niederlage in Wisconsin schon eingepreist gehabt. Landesweit habe eine schlechte Woche seinen Umfragewerten wenig angehabt. Insgesamt führt der Immobilienunternehmer bei der Summe der Delegierten gegenüber Cruz noch klar: 740 zu 514.

Auch bei den Demokraten hat sich an Clintons Favoritenrolle wenig geändert. 1743 Delegiertenstimmen konnte sie bislang gewinnen, Sanders liegt mit rund 1000 Delegierten noch auf Abstand.

Wisconsin ist allerdings Clintons sechste Vorwahlschlappe in Folge - Konkurrent Sanders hofft, daraus Profit zu ziehen. Dem 74 Jahre alten Senator von Vermont gibt sein Sieg neuen Auftrieb.

Mit Material der dpa.

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