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06/04/2016 07:23 CEST

Vater gesteht unter Tränen Schuld am Tod seines Sohnes

"Ich hasse mich dafür. Ich wollte ihm nicht wehtun", gesteht der Angeklagte die Tat vor Gericht. (symbolbild)
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"Ich hasse mich dafür. Ich wollte ihm nicht wehtun", gesteht der Angeklagte die Tat vor Gericht. (symbolbild)

  • Weil das Kind schrie, soll der Angeklagte das Kind geschüttelt haben.

  • Sein Sohn starb 2015 an einem Schädel-Hirn-Trauma

Unter Tränen hat ein junger Vater in Braunschweig vor Gericht gestanden, seinen dreieinhalb Monate alten Sohn zu Tode geschüttelt zu haben.

"Ich hasse mich dafür. Ich wollte ihm nicht wehtun", sagte der 28-Jährige aus Wolfsburg am Mittwoch beim Prozessauftakt im Landgericht. "Ich wusste nicht mehr weiter, war so aufgewühlt und habe ihn dann geschüttelt."

Baby starb: Vater wegen Körperverletzung mit Todesfolge vor Gericht

Der junge Mann muss sich wegen Körperverletzung mit Todesfolge verantworten. Er soll den kleinen Jungen im September vergangenen Jahres geschüttelt haben, weil das Kind schrie und sich nicht beruhigen ließ.

Bei dem Schütteln sei der Kopf des Kleinkindes hin- und hergeschlagen, außerdem habe der Angeklagte den Säugling mit Schwung auf ein Sofa geworfen, berichtet die "Wolfsburger Allgemeine Zeitung". Das Baby erlitt laut Anklage ein Schädel-Hirn-Trauma und starb am darauffolgenden Tag.

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