WIRTSCHAFT
05/04/2016 13:29 CEST | Aktualisiert 05/04/2016 13:34 CEST

App zur Behandlung chronischer Rückenschmerzen gewinnt Burda Startup-Night

Burda

Bei der Burda Startup Night, die gestern im Arabellapark in München stattfand, haben zehn Jungunternehmer in einem Kurzpitch von je drei Minuten gezeigt, wie viel Innovationsgeist und Ideenreichtum in deutschen Gründern steckt. Das Themenspektrum der präsentierten Geschäftsideen reichte von Fashion und Fitness bis Lifestyle und Tech.

„Es ist eine tolle Entwicklung in Deutschland, dass junge, gut ausgebildete Leute nicht mehr automatisch zu McKinsey, Procter & Gamble oder ähnlichen namhaften Firmen gehen, sondern ein eigenes Unternehmen aufbauen, sogar als Serienunternehmer. Das kannten wir bisher hauptsächlich aus den USA“, sagte Jurymitglied und Burda-Vorstand Stefan Winners.

Neben ihm zählten Hans Fink (CEO BurdaStudios Publishing GmbH), Stephan Jacquemot (Principal Microsoft Ventures), Mathias Wahrenberger (Head of Corporate Development Burda Digital), René Seifert (Co-Founder Venturate AG) und Natalia Karbasova (Head of Burda Bootcamp) zu der Jury des Startup-Wettbewerbes von Burda.

Der Physiotherapeut im Web

Das Startup Kaia health, das eine App gegen chronische Rückenschmerzen entwickelt hat, konnte die Jury überzeugen. Das Gewinnerteam erhält für drei Monate einen Co-Working Space in den Räumlichkeiten des Burda Bootcamps, einem Accelerator-Programm von Burda für junge Talente.

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(Webseite des Startups Kaia health)

Darüber hinaus wird das Gewinnerteam an ein Mentoring-Programm von Burda angeschlossen und kann sich über drei Tickets für die kommende DLD-Konferenz in New York City freuen.

Die Jungunternehmer Konstantin Mehl und Manuel Thurner von Kaia health blicken bereits auf eine erfolgreiche Startup-Karriere zurück. Im vergangenen Jahr haben sie ihr Unternehmen Foodora an Delivery Hero verkauft und setzten jetzt ihr Know-How in Sachen künstlicher Intelligenz im Bereich Health ein.

„Kaia health hat klar überzeugt"

Ihre App gibt den Usern eine personalisierte Anleitung zur Selbsthilfe, basierend auf einer klinisch bestätigten Therapie. Zukünftig will sich das Startup Kaia Health auch mit anderen chronischen Krankheiten wie Migräne, Alzheimer oder Schlafstörungen beschäftigen.

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(Eindrücke von der Burda Startup Night, Copyright: Hubert Burda Media)

„Kaia health hat klar überzeugt mit der Kombination aus exzellentem Team und ambitionierter Projektidee“, so Stefan Winners. „Der Gesundheitsbereich ist ein relevanter, anspruchsvoller Markt, aber auch extrem schwierig.

Sie treffen dort auf mächtige Ärzteverbände und ein hohes Maß an Regulierung. Wenn es gelingt, diese Eintrittsbarriere zu überspringen und zudem Gesundheitsprobleme gestützt durch Algorithmen zu lösen, dann ist das ein echter Mehrwert“.

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