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04/04/2016 07:48 CEST | Aktualisiert 05/04/2016 04:45 CEST

Sie denken, das bockige Kind im Einkaufszentrum sei ungezogen - bis es um Hilfe schreit

Nicht alle Menschen nehmen die Sinneseindrücke des Alltags auf die selbe Art wahr.

Was für die einen ein gemütlicher Bummel durchs Einkaufszentrum ist, kann für andere zum wahren Horror-Erlebnis werden. Eine rührende Video-Kampagne macht jetzt auf dieses Phänomen aufmerksam.

Sie lässt den Betrachter die Welt aus der Perspektive von Alex wahrnehmen, einem kleinen Jungen, der an der Hand seiner Mutter durch eine Einkaufshalle läuft. Alex leidet an einer Entwicklungsstörung seines Gehirns, die seine Fähigkeit zur Informationsverarbeitung beeinträchtigt. Schon nach wenigen Augenblicken dürfte den meisten klar werden, dass sie die Konsequenzen dieser bekannten Störung massiv unterschätzt haben.

Autismus-Spektrum-Störungen treten bei 6-7 von 1000 Kindern auf. Der Grund für die Entstehung autistischer Störungen ist bis jetzt noch nicht bekannt. Die Störungen können unterschiedlich stark ausgeprägt sein und das Leben der Betroffenen unterschiedlich stark beeinflussen.

Merkmale des frühkindlichen Autismus zeigen sich im sozialen Umgang mit Mitmenschen, der Kommunikation und Verhaltensweisen, die oft wiederholt werden. Alltägliche Situationen wirken oft überwältigend, weil die Betroffenen die auf sie einwirkenden Reize nicht filtern können.

Darauf möchte die Kampagne der National Autistic Society aus Großbritannien aufmerksam machen. Auf Facebook wurde das Video bereits mehr als 5 Millionen Mal angesehen und in den Kommentaren erzählen viele Eltern von ihren Erfahrungen mit autistischen Kindern.

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