POLITIK
04/04/2016 05:54 CEST | Aktualisiert 04/04/2016 06:10 CEST

Diese 8 Bilder zeigen die bedrückende Situation an der mazedonischen Grenze

Mit dem Beginn der Abschiebungen im Zuge des Türkei-Abkommens beginnt ein neues Kapitel in der europäischen Flüchtlingspolitik. Die Zeichen stehen auf Begrenzung. Die Zuwanderungszahlen sollen reduziert werden, schnell und unbürokratisch. Doch immer noch sitzen Flüchtlinge auch an der griechisch-mazedonischen Grenze fest.

Bei ihnen wächst die Frustration Stunde für Stunde. Sie stecken fest, die Perspektive einer Zukunft in Europa ist durch die umfassenden Grenzschließungen in weite Ferne gerückt.

Nahe der Kleinstadt Polikastro, die ungefähr 15 Kilometer vor der mazedonischen Grenze liegt, blockieren seit Samstag mehrere Dutzend Flüchtlinge die Autobahn in Richtung Mazedonien. Wo bis vor kurzem noch LKWs fuhren, ist jetzt ein Zeltlagerplatz. Die Flüchtlinge fordern durch ihre Blockade die Öffnung der Grenze zu Mazedonien.

Viele von ihnen haben in dieser Nacht eingerollt in grauen Wolldecken auf der Autobahn geschlafen. Andere saßen gemeinsam mit ihren Familien um Feuertonnen und blieben wach. Nur Autos und Kleintransporter dürfen passieren: Die Belagerung der Autobahn dient einzig dem Zweck den Güterverkehr zwischen Griechenland und Mazedonien zum Erliegen zu bringen.

Fotograf Gil Bartz hat die bedrückende Situation in eindrucksvollen Bildern festgehalten:

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