POLITIK
03/04/2016 11:51 CEST | Aktualisiert 03/04/2016 11:52 CEST

19 Billionen Miese: Donald Trump will US-Schulden innerhalb von 8 Jahren abbauen

Donald Trump bei einem Auftritt im US-Bundesstaat Wisconsin
Ben Brewer / Reuters
Donald Trump bei einem Auftritt im US-Bundesstaat Wisconsin

  • Donald Trump warnt die Amerikaner vor einer heftigen Rezession

  • Er verspricht: Ich werde die US-Schulden innerhalb von 8 Jahren abbauen

  • Kritiker sagen der Präsidentschaftskandidat beherrsche die einfachste Mathematik nicht

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump sieht die USA auf dem Weg in eine "massive Rezession". Dennoch glaubt er, dass er im Fall seines Wahlsieges die US-Schulden von mehr als 19 Billionen Dollar binnen acht Jahren auf Null abbauen könne.

Das sind zwei Kernpunkte eines am Sonntag veröffentlichten Interviews der "Washington Post" mit dem Multimilliardär, der zurzeit das republikanische Bewerberfeld anführt.

"Gefährliche wirtschaftliche Lage"

Die Zeitung beschrieb das Gespräch als "enthüllend". Wiederholt wies sie darauf hin, dass Trumps Äußerungen etwa zur US-Wirtschaft, der Arbeitslosigkeit und Verschuldung im Widerspruch zur allgemeinen Einschätzung von volkswirtschaftlichen Experten stünden. Manche seiner Ausführungen hielten einfacher Mathematik nicht stand.

In dem Interview sprach Trump von einer gefährlichen wirtschaftlichen Lage. "Wir sitzen auf einer sehr, sehr großen Blase" sagte er und warnte, es sei gegenwärtig "eine schreckliche Zeit", in Aktien zu investieren.

Trump will Handelsabkommen neu verhandeln

Den Schuldenberg will der Immobilienmogul unter anderem senken, indem er die "schlechten" Handelsabkommen mit Ländern wie China, Mexiko und Japan neu verhandelt - Staaten, die "uns absolut zerstören". Das daraus resultierende Wachstum werde es den USA ermöglichen, ihre Schulden zurückzuzahlen.

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