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02/04/2016 15:58 CEST | Aktualisiert 02/04/2016 16:38 CEST

Düsseldorf will Grill-Stationen für jeden aufstellen

Hand at barbeque grill with sausages grill cheese and zucchini
Getty
Hand at barbeque grill with sausages grill cheese and zucchini

  • Düsseldorf will feste Elektrogrill-Stationen installieren

  • Hamburg und Zürich dienen als Vorbilder

Weniger Müll und niedrigerer CO²-Ausstoß: Feste Elektrogrill-Stationen sollen in Düsseldorf in Zukunft eine sauberere Alternative zu Einweggrills und Co. bieten, berichtet "RP Online".

"Das Konzept kommt aus Australien, wo es hilft, Waldbrände zu vermeiden", erklärte Christine Rachner (FDP) im Interview mit der Nachrichtenseite. Sie hatte die Idee, das Konzept in Düsseldorf anzuwenden.

Die Fraktionsmitglieder der Ampel-Kooperation für öffentliche Einrichtungen hätten bereits einen Antrag auf die Einrichtung solcher Grillstationen gestellt, heißt es im Bericht weiter.

Andere Städte gehen als Vorbilder voran

Nun solle geprüft werden, ob und wo solche Stationen in Düsseldorf Sinn machen würden. Man müsse beispielsweise prüfen, wo bereits Stromleitungen verlegt seien, so Norbert Czerwinski, Sprecher der Grünen-Ratsfraktion gegenüber "RP".

Als Vorbild gelten andere europäische Städte wie Hamburg und Zürich, wo in den letzten Jahren bereits ähnliche Grillstationen eingerichtet wurden.

Zwei Euro für 20 Minuten Grillen werfen Nutzer in den Elektrogrill in der deutschen Hansestadt. Die laufenden Kosten könnten trotz reger Nutzung zwar noch nicht gedeckt werden - doch das Konzept lohnt sich wohl trotzdem:

"Das Konzept hat sich bewährt"

"Wir haben nun auch weniger Grünflächenbeschädigungen und Verbrennungsfälle. Das Konzept hat sich bewährt", erklärte Sorina Weiland, Sprecherin des Bezirksamts Mitte der Hansestadt, im Interview mit "RP".

In der Schweiz scheint man das ähnlich zu sehen: In Zürich zumindest wurde bereits ein zweiter Elektrogrill in Betrieb genommen.

Düsseldorf könnte nicht die einzige deutsche Stadt bleiben, die diesen Sommer öffentliche Grills einführt. In München wurden schon im letzten Sommer Stimmen laut, die feste Grill-Stationen an der Flaucher forderten, um die Verschmutzung an der Isar zu reduzieren, berichtete der "Münchner Merkur".

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