POLITIK
01/04/2016 07:54 CEST | Aktualisiert 03/04/2016 12:14 CEST

Die Ölindustrie wird von ihrem bisher wohl größten Korruptionsskandal erschüttert (Exklusiv)

Auf der Liste der weltgrößten Unternehmen taucht Unaoil nicht auf. Aber in den vergangenen zwei Jahrzehnten hat das Familienunternehmen aus Monaco systematisch die Ölindustrie weltweit korrumpiert und dabei für große globale Unternehmen wie Samsung, Rolls Royce, Halliburton und auch Unternehmen aus Deutschland Millionen von Dollar an Bestechungsgeldern verteilt.

Das Ausmaß des Skandals zeigt eine große Zahl geleakter E-Mails. Sie offenbaren, wie weltweit Funktionäre gekauft und Verträge in der Energiebranche durch Bestechung beeinflusst wurden. Die E-Mails liegen der Huffington Post und der australischen Mediengruppe "Fairfax Media" vor.

Auf Basis einer Auswertung der E-Mails beschreibt die Huffington Post in Kooperation mit der australischen Mediengruppe "Fairfax Media" und den australischen Investigativ-Reportern Nick McKenzie und Michael Bachelard die Geschichte eines beispiellosen Skandals.

Die Recherchen, um den Skandal aufzudecken, dauerten sechs Monate. Es ist ein Skandal, der uns alle angeht: Denn die Bestechung destabilisierte ganze Staaten, beeinflusste auch die Protestbewegungen des Arabischen Frühlings und verhinderte die demokratische Entwicklung im Irak und Syrien.

Die Enthüllungen hatten auch schon Folgen: Ende März wurden Verantwortliche von Unaoil von Ermittlern befragt. Im Folgenden erfahrt ihr die Hintergründe des Skandals und welche Auswirkungen er bisher hatte. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen seht ihr im Video oben.

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Im Zentrum des Skandals steht das Unternehmen Unaoil aus Monaco. Geführt wird es von dem Clan Ahsani. Durch eine kodierte Anzeige in einer französischen Zeitung, eine Reihe von geheimen Treffen und mitternächtlichen Telefongesprächen kamen unsere Reporter in den Besitz der brisanten E-Mails und von Dokumenten der Ahsanis. Sie zeigen: Dutzende führende Unternehmen, Angestellte und Politiker weltweit sind in das Netz globaler Bestechung und Korruption verstrickt.

Ölindustrie im Nahen Osten unterwandert

Die E-Mails zeigen auch, dass die Ahsanis in Königshäusern im Nahen Osten ein- und ausgingen und dort im großen Stil Feste feierten. Sie belegen auch, wie die Ahsanis Anti-Korruptionsagenturen hinters Licht führten und ein geheimes Netzwerk aus Mittelsmännern in allen Öl produzierenden Ländern betrieben und bis heute betreiben.

unaoil

(Länder, in denen Unaoil aktiv war, sind gelb gekennzeichnet. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Monaco und den Virgin Islands)

Unternehmen aus der ganzen Welt in den Skandal verwickelt

Die geleakten E-Mails überführen unter anderem zwei irakische Ölminister und einen Mittelsmann mit Verbindungen zum syrischen Diktator Bashar al-Assad als korrupt. Hinzu kommen hohe Funktionäre aus dem Gaddafi-Regime in Libyen, zwei Öl-Industrielle aus dem Iran, mächtige Funktionäre aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und ein Öl-Unternehmer aus Kuwait, der auch als "The Big Cheese“ bekannt ist.

Zu den westlichen Unternehmen, die an den Geschäften von Unaoil im Nahen Osten beteiligt sind, gehören laut den E-Mails unter anderem namhafte Unternehmen wie Rolls Royce, Petrofac, ABB und Elliot aus Großbritannien. Außerdem die US-Unternehmen FMC Technologies, Cameron and Weatherford. Aus Italien gehörten Eni und Saipem zu den Kunden von Unaoil, außerdem die niederländische Firma SBM und der Gigant Larsen & Toubro aus Indien.

Die geleakten Dokumente zeigen zudem, dass einige Personen in den Unternehmen überzeugt waren, sie würden professionelle Lobbyisten einstellen. Andere vermuteten Bestechung, schwiegen aber.

Manager gaben vertrauliche Informationen weiter

Andere hingegen wussten, was Unaoil macht. Eine Handvoll Insider in Firmen wie der spanischen Tecnicas Reunidas, der französischen Technip oder dem Bohrgiganten MI SWACO unterstützten die Bestechung nicht nur aktiv, sondern bereicherten sich auch selbst.

Besonders krasse Fälle: Das US-Unternehmen Honeywell und die australische Leighton Offshore vereinbarten unter anderem, die Bestechung mit falschen Verträgen im Irak zu vertuschen. Ein Rolls-Royce-Manager handelte wiederum eine monatliche Summe aus, für die er Insider-Informationen aus dem britischen Unternehmen weitergab.

Die Dokumente zeigen auch, wie sich der Bestechungsskandal auf die Menschen im Nahen Osten ausgewirkt hat. Nach dem Sturz von Saddam Hussein erklärten die USA, das irakische Volk solle Profiteur des Öls des Landes sein. Im ersten Teil der "Globalen Bestechungsfabrik" wird aufgedeckt, dass dieses Versprechen nicht gehalten wurde.

In den folgenden fünf Kapiteln lest ihr, wer hinter Unaoil steckt, wie Unaoil ein Netz der Korruption um den Globus spannte und wie das Unternehmen arbeitete, um seinen Kunden lukrative Verträge in der Energiebranche zu sichern.

KAPITEL I: DIE BESTECHUNGSFABRIK

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(Blick auf Monaco, der Stadt, von der aus Unaoil operiert. Copyright: Reuters)

Das Unternehmen Unaoil aus Monaco, das zeigen die E-Mails, hat die Kunst der Korruption perfektioniert. Bei der Ahsani-Familie handelt sich dabei um Millionäre aus Monaco, die in den Königshäusern Europas, bei den Scheichs und Amerikas Wirtschaftselite ein- und ausgehen. Dem Familienclan stehen Patriarch Ata Ahsani und seine beiden Söhne Cyrus und Saman vor.

Nach außen hin geben sie sich als Wohltäter. Ihre Wohltätigkeitsorganisationen unterstützen Künstler und Projekte für Kinder. Die Mitglieder der Ahsani-Familie sitzen zusammen mit ehemaligen Politikern und Milliardären in den Vorständen von NGOs. Vor zehn Jahren zeigte eine Tabelle, dass die Familie über Vermögen, Aktien und Immobilien im Wert von 190 Millionen Euro verfügt. Sie ist Teil der globalen Elite.

Wie sie zu ihrem Reichtum gekommen ist, ist einfach erklärt: Ölreiche Länder leiden oft unter einer hohen Korruptionsrate und schwachen Regierungen. Unaoils Businessplan sieht vor, westlichen Unternehmen Aufträge in der Öl- Und Gasindustrie zu besorgen.

Unaoil bestach dafür über Jahre Funktionäre in den Öl produzierenden Ländern. Die korrupten Funktionäre in den Ländern stellten dann ein Bieter-Scheinkomitee zusammen. Oder gaben wichtige Informationen über die Ausschreibungen an die westlichen Unternehmen weiter. Oder sie stellten sogar sicher, dass ein Vertrag ohne weitere Bieter vergeben wurde.

Unaoil weist Vorwürfe von sich

Mit den Vorwürfen konfrontiert weist Ata Ahsani jede Schuld von sich: "Es ist nicht unsere Aufgabe, Menschen zu Jobs zu verhelfen. Wir bringen westliche Technologie mit lokalem Können zusammen“, sagte Ahsani gegenüber "Fairfax Media" und der Huffington Post.

Hat Unaoil Funktionäre bestochen? „Die Antwort lautet nein, absolut nicht“, sagt Ahsani.

Aber die geleakten E-Mails, die "Fairfax Media" und der Huffington Post vorliegen, zeigen das Gegenteil. Aus ihnen geht hervor, dass die "Gebühren" in Höhe von mehreren Millionen Dollar, die Unaoil von seinen Klienten verlangt, in Bestechung fließen und für die Korruption eines kleinen Kreises einiger weniger Mächtiger genutzt wird.

Ein bizarres Detail: Seit 2007 ist Unaoil sogar von der Anti-Korruptionsagentur Trace International zertifiziert. Das lässt die Frage aufkommen, wieviel eine solche Zertifizierung überhaupt wert ist.

Unternehmen, die von "Fairfax Media" und der Huffington Post auf ihre Verträge mit Unaoil angesprochen wurden, haben betont, dass sie eine strenge Anti-Korruptionsrichtlinie vertreten und nun verpflichtet sind, ihre Geschäfte mit Unaoil untersuchen zu lassen.

KAPITEL II: DER IRAK

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(Irakische Soldaten bei Kämpfen um die Ölraffinerie in Baiji, Copyright: Reuters)

Nachdem die US-geführte Koalition den zweiten Golfkrieg gewonnen hatte, beschützten sie das Ölministerium – und lieferten die Museen in Bagdad schutzlos den Plünderern aus. Aber sie haben auch die Ölindustrie nicht vor Dieben bewahrt.

Die Unaoil-Dokumente zeigen, dass westliche Unternehmen gemeinsam mit der neuen Elite des Irak selbst zu Plünderern wurden.

Unaoil bezahlte über Mittelsmänner mindestens 25 Millionen Dollar an Bestechungsgeldern, um sich die Unterstützung mächtiger Funktionäre zu sichern. Gleichzeitig bezeichneten sie diese intern als „gierige Arschlöcher“.

Zwischen 2004 und 2012 bestach Unaoil das Who is Who der Ölindustrie des Landes: den stellvertretenden Premierminister und jetzigen Bildungsminister Hussein al-Shahristani; Ölminister Abdul Kareem Luaibi (der 2014 ausgetauscht wurde); den Generaldirektor der South Oil Company, Dhia Jaffar al-Mousawi, der 2015 in die Regierung berufen wurde und den hochrangigen Öl-Funktionär Oday al-Quraishi.

MAN Turbo aus Deutschland machte Geschäfte im Irak

Die meisten hohen Politiker erhielten Pauschalbeträge in Millionenhöhe, weiter unten in der Nahrungskette wurden kleinere Beträge ausgezahlt. Quraishi, der das wichtigste Ölprojekt des Iraks beaufsichtigte, erhielt monatliche Zahlungen von 6000 Dollar – „fünf für ihn, und tausend für Geschenke, die er anderen Personen in der Industrie machen muss“ – zusätzlich zu weiteren höheren Auszahlungen.

Shahristani, jetzt Bildungsminister des Irak, verneinte, jemals in diese Geschäfte verwickelt gewesen zu sein. Andere irakische Funktionäre ließen Interviewanfragen unbeantwortet.

Unaoil bestach außerdem Insider aus der Industrie, die für internationale Ölfirmen tätig waren, die vom Irak beauftragt wurden, die Ölfelder des Landes zu verwalten. Die geleakten Dokumente enthüllen massive Korruption unter anderem bei dem italienischen Ölgiganten Eni, der den Bieterprozess auf dem riesigen Ölfeld Zubair führte.

Zu Unaoils Klienten im Irak gehörte außerdem der britische Automobilgigant Rolls Royce, die US-Firmen FMC Technologies und Cameron, Saipem aus Italien, MAN Turbo aus Deutschland, die US-gelistete Firma Weatherford, SBM Offshore aus den Niederlanden und Leighton Offshore aus Australien.

KAPITEL III: IRAN

„Alles funktioniert und läuft nur über Beziehungen. Vernetzungen mit dem gewissen Etwas“. So schrieb es ein Mittelsmann aus dem Iran, der Teil von Unaoils bemerkenswertem Netzwerk im Iran ist. Nachdem kürzlich die Sanktionen durch die USA, die EU und die UNO gelockert wurden, ist dieses Netzwerk umso mehr wert.

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(Arbeiter auf einem Erdgasfeld im Iran, Copyright: Reuters)

2006 beschwerte sich ein Funktionär von Unaoil in E-Mails darüber, dass einer der Klienten der Firma, die Firma Weir Pumps aus Großbritannien (jetzt übernommen von der US-Firma SPX), ihm noch Hunderttausende Dollar schulde. Geld, das er teils selbst wiederum für weitere Bestechungen im Iran zu verwenden plante.

„Hier wird grade das Ende des iranischen Neujahrs begangen. Die Erwartungen sind hoch, ich bin nicht flüssig, und Geschäfte in Höhe von ungefähr fünf Millionen Pfund mit Weir sind in Gefahr, weil ich meine Verpflichtungen gegenüber meinem Team aus Unterstützern nicht erfüllen kann.“

Wenn das Geld nicht bald fließen würde, so warnte er weiter, dann riskiere Weir Pumps, „zu schmelzen wie ein Eisblock. Jeden Tag ein bisschen mehr.“

Kontakte zur iranischen Polizei

„Mehr als eine halbe Million Dollar meiner Beratergebühren habe ich bereits dafür ausgegeben, ihre Geschäfte im Iran voranzubringen“, heißt es in einer der E-Mails.

Ein separates Set geleakter Memos aus dem Jahr 2006 zeigt, dass Unaoil monatlich zehntausend Dollar bezahlen würde, um die Unterstützung des Geschäftsführers einer Firma zu sichern, in deren Vorstand ein hoher iranischer Funktionär sitzt.

„GF (Geschäftsführer)… will zehntausend Dollar im Monat. AA (Ata Ahsani von Unaoil) stimmt dem aufgrund der exzellenten Beziehungen zu“, hieß es in der E-Mails dazu.

Unaoils Netzwerk im Iran – das auch dazu genutzt wurde, um Firmen wie ABB, Elliot und die japanische Yokogawa zu unterstützen –erstreckt sich weit über die Ölindustrie hinaus. Im Jahr 2011 half Unaoil dabei, einen Konflikt zu lösen, in den auch ein australischer Klient verwickelt war. Zahlreiche einflussreiche Kontakte wurden aktiviert, darunter auch der Chef der iranischen Polizei.

Bevor die Sanktionen vor kurzem gelockert wurden, nutze Unaoil zum Beispiel Scheinfirmen, um der Kontrolle westlicher Funktionäre zu entgehen. Die korrupten Mittelsmänner wurden angewiesen, Geschäfte nicht in US-Dollar abzuwickeln und keine Firmen zu nutzen, die „das Wort Iran im Namen tragen“.

KAPITEL IV: LIBYEN

Auch im Jahr 2004 stand Unaoil bereit. Damals lockerte der Westen die Sanktionen gegen Libyen. Im Gegenzug begann das Gaddafi-Regime Geschäfte mit ausländischen Firmen aufzunehmen.

Im Jahr 2011 umfasste das Netzwerk korrupte Insider, Funktionäre und Strohmänner, die in der Lage waren, die Geschäfte von Libyens wichtigsten Öl- und Gasfirmen zu beeinflussen.

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(Brennende Öltanks in Libyen, Copyright: Reuters)

Gegen Ende des Jahres 2008 fragte die kanadische Bohrfirma Canuck Completions ganz offen bei Unaoil an, „welche Art von Bakschisch nötig wäre, um Aufträge in Libyen zu bekommen“.

Zu Unaoils korrupten Insidern gehörte auch der mächtige libysche Funktionär Mustafa Zarti, ein Vertrauter des Gaddafi-Regimes. Unaoils Dokumente beschreiben Zarti als „einen guten Freund von Präsident Gaddafis Sohn mit viel Einfluss bei Lobbyisten und der Verteilung von Aufträgen in Libyen“.

Unaoil stimmte zu, Zarti im Geheimen Millionen von Dollar zu zahlen. Im Gegenzug dafür würde er seinen Einfluss dazu nutzen, den Klienten von Unaoil zu Vorteilen zu verhelfen.

KAPITEL V: SYRIEN UND JEMEN

In Syrien wandte sich Unaoil an einen Mittelsmann, der dem Regime von Präsident Assad nahe stand. In den Jahren 2008 und 2009 versprach Unaoil ihm 2,75 Millionen Euro. Im Gegenzug half er dem britischen Unaoil-Klienten Petrofac, Verträge der Ölfirmen des al-Assad-Regimes zu gewinnen. „Streng vertrauliche“ E-Mails aus dem Jahr 2008 zeigen, dass dieser Mittelsmann versprach, andere dafür zu bezahlen, um diese Verträge zu bekommen.

Als er jedoch nicht pünktlich bezahlt wurde, beschwerte er sich, dass diese Verzögerungen Probleme mit „Freunden“ in Syrien verursachten. „Für mich wird es sehr ungemütlich, wenn ich nicht wie versprochen liefere“, schrieb er Unaoil im Dezember 2009.

Petrofac weiß angeblich nichts von Unaoils Geschäften in Syrien und gab als Antwort auf Nachfragen an, „nach den höchsten Standards ethischen Verhaltens zu streben“.

KAPITEL VI: KUWAIT UND DIE VEREINIGTEN ARABISCHEN EMIRATE

Auf Unaoils Gehaltsliste in Kuwait stand ein mächtiger Funktionär, der nur „the big Cheese“ genannt wurde.

Um der US-Firma FMC Technologies, Unaoils langjährigem Klienten im Nahen Osten, einen Vertrag zukommen zulassen, wollte Unaoil eine Zahlung von 2,5 Millionen Dollar. Dann planten sie, einen Mittelsmann einzusetzen, der „sich um „the big Cheese“ in Kuwait kümmern und entscheiden sollte, welches Stück des Kuchens der Mann bekommen sollte.

Zum Unaoil-Netzwerk in den Vereinigten Arabischen Emiraten gehörte ein Funktionär mit Verbindungen zum Kronprinzen von Abu Dhabi. Die geleakten Unaoil-Dokumente legten dar, dass dieser Funktionär Geschäftsbeziehungen mit den Ahsanis unterhielt, die im Gegenzug die Unterstützung dieses Mannes in der Region suchten.

Dazu gehörte der Zugang zu einem Projekt, das von dem Büro „seiner Hoheit Scheich Mohammed Bin Zayed“ finanziert wurde.

Unaoil bestach einen hohen Funktionär einer Tochtergesellschaft der Abu Dhabi National Oil Company. Dieser Insider stellte dann ein Bieter-Komitee für den Unaoil-Klienten Larsen and Toubro aus Indien auf.

Alle Artikel zum wohl größten Korruptionsskandal in der jüngeren Geschichte der Ölindustrie könnt ihr hier lesen (Englisch).

Dieser Artikel wurde von Cornelia Lüttmann aus dem Englischen übersetzt.