POLITIK
01/04/2016 13:54 CEST | Aktualisiert 01/04/2016 14:56 CEST

Dieser historische Schritt könnte Merkels Kanzlerschaft retten

Es wäre ein Befreiungsschlag für die Union - und damit auch für Kanzlerin Merkel. Im Moment dümpelt der Parteienverbund bei 33 Prozent, wären am kommenden Sonntag Bundestagswahlen.

Damit droht eine herbe Niederlage wie bei den vergangenen Landtagswahlen. Um aus dem Umfragetief herauszukommen, müsste die Union einen radikalen Schritt wagen. Das zumindest legt einen aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA nahe.

Würde sich die Union aufspalten und sich die CSU neben der CDU bundesweit zur Wahl stellen, kämen die beiden Parteien zusammen auf fast 43 Prozent - und damit auf rund zehn Prozent mehr als aktuell. Die CDU wäre stärkste Kraft im Bund, die CSU drittstärkste - hinter den Sozialdemokraten. Die AfD käme auf nur neun Prozent.

Vor allem durch Nichtwähler könnte die CSU dazu gewinnen - fast jeder fünfte von ihnen würde seine Stimme den Christsozialen geben. Im Moment ist eine Spaltung der Union zwar unwahrscheinlich - CSU-Chef Seehofer will sie aber zumindest nicht ausschließen.