POLITIK
29/03/2016 03:58 CEST | Aktualisiert 29/03/2016 04:01 CEST

Unveröffentlichter Bericht: Das sind die 8 gefährlichsten Städte in NRW

DPA
Die Übergriffe in der Silvesternacht warfen eine Debatte über die Sicherheit in Köln auf

  • Ein Bericht des NRW-Innenministeriums nennt die gefährlichsten Städte des Landes

  • Dorthin sollen mehr Polizisten geschickt werden

Ein Bericht des nordrhein-westfälischen Innenministeriums nennt die gefährlichsten Städte in dem Bundesland. Das sind offenbar Aachen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen und Köln.

Dies geht aus einem noch unveröffentlichten Dokument an die Mitglieder des Innenausschusses hervor, das der Dienstagsausgabe der "Rheinischen Post" vorliegt.

Verteilung neuer Polizisten zeigt die Kriminalitätsbrennpunkte

Nach den Vorfällen der Kölner Silvesternacht hatte die Landesregierung zusätzliche Kräfte für die schlimmsten Kriminalitätsbrennpunkte in NRW versprochen.

Dazu passend: Kaum keine Flüchtlinge unter den Sex-Tätern von Köln

In dem Bericht gibt NRW-Innenminister Ralf Jäger nun die Verteilung der Verstärkungskräfte bekannt: Auswahlkriterium war demnach "die Kriminalitätshäufigkeitszahl (Straftaten pro 100.000 Einwohner) der Straßen- und Eigentumskriminalität (ohne Laden- und Fahrraddiebstahl)."

Noch fehlt es an ausgebildeten Kräften

Die neuen Polizisten sollen in die genannten Städte gehen - den offenbar gelten die als am gefährlichsten.

Mittelfristig will Jäger in den genannten Brennpunkt-Polizieipräsidien 500 zusätzliche Polizisten auf die Straße schicken. Es gibt derzeit aber nicht genügend ausgebildete Kräfte.

Für den Übergang hat der Minister deshalb jetzt 250 neue Stellen für nicht-polizeiliche Kräfte geschaffen. Sie sollen in den Brennpunkt-Präsidien die regulären Polizisten von Verwaltungsaufgaben entlasten.

Auch auf HuffPost:

Armes Deutschland: So genial erklärt YouTuber Rayk Anders den“Muslime raus!“-Reflex