WIRTSCHAFT
29/03/2016 16:47 CEST | Aktualisiert 29/03/2016 17:28 CEST

Burger King verkauft ab dieser Woche einen Burger, der Wut-Potenzial hat

dpa
Burger King verkauft ab dieser Woche einen Burger, der Wut-Potenzial hat

  • Ab dieser Woche gibt es bei Burger King den "Angriest Whopper"

  • Der "Wutburger" dürfte nicht nur wegen seiner Schärfe gut auf dem deutschen Markt ankommen

Ab Mittwoch können sich Fans der Fast-Food-Kette Burger King auf neue Schärfe im Menü freuen. Denn dann kommt der "Angriest Whopper" (zu Deutsch "wütendster Whopper") auf den Markt.

Der Burger soll eine Steigerung des "Angry Whopper" sein und durch noch mehr Schärfe überzeugen. Passend dazu ist sogar das Brötchen feuerrot gefärbt.

Neben dem roten Brötchen verspricht die Werbung der Burger-Kette "wütende Soße", "wütende Zwiebeln" und scharfe Jalapeños. Doch die Menüerweiterung dürfte neben Burger-Fans auch politisch Interessierte freuen:

Jetzt bekommt der "Wutburger" eine ganz neue Bedeutung

Denn der Vergleich zum fast gleichnamigen "Wutbürger"liegt einfach zu nahe. In den letzten Jahren war der Ausdruck in Deutschland immer wieder zu hören.

Gemeint waren damit in den letzten Monaten vor allem jene vermeintlichen Patrioten, die sich mit hochroten Köpfen vor Flüchtlingsheimen wütende und oftmals rassistische Parolen von der Seele brüllten.

Bereits vor der Ankündigung der Burger-Kette waren auf Twitter unter dem Hashtag #Wutburger deshalb bereits etliche Anspielungen auf das Wort des Jahres 2010 zu finden gewesen.

"Wenn ich mir die ganzen #Patriidioten von #Pegida anschaue, werd ich glatt zum #Wutburger", ärgerte sich so beispielsweise ein Nutzer auf Twitter:

Eine andere Nutzerin forderte direkt: "Parole: Wutburger aufessen!"

Und wer hätte gedacht, dass das dank Burger King eines Tages tatsächlich möglich sein könnte. Hach, wenn es nur so einfach wäre.

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