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27/03/2016 04:31 CEST

"Urbi et Orbi" im Live-Stream: "Ostern in Rom" im Internet und TV schauen

Papst Franziskus erteilt den Gläubigen den Segen "Urbi et Orbi"
Franco Origlia/Getty Images
Papst Franziskus erteilt den Gläubigen den Segen "Urbi et Orbi"

"Urbi et Orbi" ist der traditioneller Segen des Papstes am Ostersonntag. Jedem, der ihn mit einer frommen Gesinnung empfängt und guten Willens ist, werden dem katholischen Verständnis nach mit diesem Segen alle Strafen für begangene Süden erlassen.

Hierfür muss man aber nicht mehr selbst in Rom sein. Seit 1967 können Christen den Segen auch gültig über Radio empfangen, über das Fernsehen (seit 1985) - und seit 1995 über das Internet und im Live-Stream.

"Oster in Rom": Gottesdienst und "Urbi et Orbi" im Live-Stream

In diesem Jahr übertragen die ARD und das Bayerische Fernsehen von 10.05 bis 12.25 Uhr unter dem Titel "Ostern in Rom" den Gottesdienst mit Papst Franziskus und Segen "Urbi et Orbi" - und zwar auch online:

Die Geschichte von "Urbi et Orbi"

Der apostolische Segen "Urbi et Orbi" gehört zu den bekanntesten Riten der römisch-katholischen Kirche. Die lateinische Formel bedeutet "der Stadt und dem Erdkreis" und geht auf die Antike zurück.

Das imperiale Bewusstsein im Römischen Reich setzte die Stadt Rom (urbs) mit dem Erdkreis (orbis) gleich. Die Kirche fügte sie erstmals im 13. Jahrhundert in das offizielle Ritual ein, auch um den weltumfassenden Anspruch der Kirche zu dokumentieren.

Zeit für den Segen

Den feierlichen Segen erteilt der Papst als Bischof von Rom und als Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Mit päpstlicher Erlaubnis können auch Kardinäle, Bischöfe oder Priester den Segen erteilen.

Gespendet wird er zu besonderen Anlässen von der Loggia, dem Mittelbalkon des Petersdomes in Rom: am Ostersonntag, am ersten Weihnachtstag und nach der Wahl eines Papstes.

Passend zum Thema: Wie der Oster-Termin festgelegt wurde

Die Zeremonie ist für alle Gläubigen mit einem Sündenablass verbunden. Tausende strömen jeweils auf den Petersplatz, Millionen verfolgen das Geschehen weltweit über Radio, Fernsehen oder Internet.


Mit dpa-Material

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