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27/03/2016 16:43 CEST | Aktualisiert 27/03/2016 17:05 CEST

Taliban bekennen sich zu Anschlag auf Christen in Pakistan

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Sanitäter bergen eine Verletzte, die zum Opfer des Anschlags im pakistanischen Lahore wurde.

  • Die Taliban haben sich zu einem Selbstmordanschlag im pakistanischen Lahore bekannt

  • Bei der Tat wurden mindestens 50 Menschen getötet

  • Etliche der Opfer waren Christen, die Ostern feierten

Die radikalislamischen Taliban haben sich zu dem Anschlag auf einen Park im pakistanischen Lahore mit mindestens 65 Toten bekannt. Bei der Explosion waren zudem mindestens 280 Menschen verletzt worden. Die meisten Opfer waren Frauen und Kinder, wie Mohammed Usman, ein hoher Verwaltungsbeamter, sagte.

Der Attentäter zündete seine Bombe in der Nähe eines Spielplatzes. Der Park sei "voll gewesen mit christlichen Familien, die Ostern gefeiert" hätten, sagte Usman. Ein Polizeisprecher sagte, es sei noch unklar, ob sich der Anschlag gezielt gegen Christen gerichtet habe. Es wurde befürchtet, dass die Opferzahl noch steigt, weil viele Schwerverletzte in Kliniken gebracht wurden.

Die Bundesregierung verurteilte die Tat. "Dieser abscheuliche Anschlag gegen Familien in einem belebten Park zeigt, dass sich Terrorismus in seinem mörderischen Wahn gegen alle Menschen gleichermaßen richtet - gleich ob Mann oder Frau, jung oder alt, gleich welchen Glaubens und welcher Hautfarbe", erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts.

Lahore in der Provinz Punjab ist mit gut sieben Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Pakistans und liegt nur wenige Kilometer von der Grenze zu Indien entfernt. Im Dezember 2014 hatten pakistanische Taliban in Peshawar eine Schule überfallen und mehr als 130 Kinder getötet.

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