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27/03/2016 13:30 CEST | Aktualisiert 27/03/2016 16:48 CEST

Mindestens 65 Tote bei Selbstmordanschlag in Pakistan

Sanitäter bergen eine Verletzte, die zum Opfer des Anschlags im pakistanischen Lahore wurde.
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Sanitäter bergen eine Verletzte, die zum Opfer des Anschlags im pakistanischen Lahore wurde.

  • Bei einem Selbstmordanschlag in Pakistan sind mindestens 50 Menschen getötet worden

  • Etliche der Opfer waren Christen, die Ostern feierten

Bei einem Selbstmordanschlag in einem Park in der pakistanischen Millionenstadt Lahore sind mindestens 65 Menschen getötet und mehr als 280 verletzt worden. Die meisten Opfer waren Frauen und Kinder, wie Mohammed Usman, ein hoher Verwaltungsbeamter, sagte.

Der Attentäter zündete seine Bombe in der Nähe eines Spielplatzes. Der Park sei "voll gewesen mit christlichen Familien, die Ostern gefeiert" hätten, sagte Usman. Ein Polizeisprecher sagte, es sei noch unklar, ob sich der Anschlag gezielt gegen Christen gerichtet habe.

Opferzahl könnte weiter steigen

Zu dem schwersten Anschlag seit Monaten in Pakistan bekannte sich zunächst niemand. Ähnliche Bluttaten verüben seit Jahren radikalislamische Taliban, die Zivilisten und Sicherheitsbeamte angreifen. Es wurde befürchtet, dass die Opferzahl noch steigt, weil viele Schwerverletzte in Kliniken gebracht wurden.

Lahore in der Provinz Punjab ist mit gut sieben Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Pakistans und liegt nur wenige Kilometer von der Grenze zu Indien entfernt. Im Dezember 2014 hatten pakistanische Taliban in Peshawar eine Schule überfallen und mehr als 130 Kinder getötet.

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