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26/03/2016 04:28 CET | Aktualisiert 31/03/2016 06:28 CEST

UPDATE: "Mann vor Atomkraftwerk erschossen"

Ein belgisches Atomkraftwerk, bei dem es sich nicht um die betroffene Anlage in Charleroi handelt.
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Ein belgisches Atomkraftwerk, bei dem es sich nicht um die betroffene Anlage in Charleroi handelt.

UPDATE: Die Meldung der Zeitung "La Dernière Heure" war eine Falschmeldung, wie sich herstellte. Der Mann wurde nicht vor einem AKW erschossen, sondern in seiner Wohnung. Der Mann hatte auch nicht in einem AKW gearbeitet. Auch der Dienstausweis des Opfers wurde nicht gestohlen.

Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

Hier ist die ursprüngliche Meldung vom 26.3.:

Vor dem Atomkraftwerk im belgischen Charleroi ist ein Wachmann erschossen worden. Einem Bericht der belgischen Zeitung "La Dernière Heure" zufolge wurde bei der Tat der Sicherheitsausweis des Opfers gestohlen. Demnach ereignete sich die Tat bereits Donnerstagnacht.

Mit dem Ausweis ist es Ermittlern zufolge möglich, sämtliche sicherheitsrelevanten Abschnitte des Kraftwerks zu betreten. Unklar ist derzeit noch, ob ein Zusammenhang mit den Bombenanschlägen von Brüssel besteht. Bekannt ist, dass die Terroristen mit einer Überwachungskamera den Leiter des belgischen Atomprogramms ausgespäht hatten. Nach den Explosionen war die Personalbesetzung in zwei Kraftwerken auf ein Minimum reduziert, Teilen der Belegschaft die Zutrittsrechte entzogen worden.

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