POLITIK
21/03/2016 23:49 CET

Trump greift Deutschland an: "Warum müssen wir den dritten Weltkrieg führen?"

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump
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Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump

  • Trump sagt, die USA müssten ihre Ausgaben für die Nato reduzieren

  • Er fordert Deutschland auf, sich mehr Verantwortung zu übernehmen

Der umstrittene republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat sich für eine geringere Beteiligung der USA an der Nato ausgesprochen. "Wir können uns das gewiss nicht mehr leisten", sagte der 69-Jährige am Montag der "Washington Post".

"Die Nato kostet uns ein Vermögen, und ja, wir beschützen Europa mit der Nato, aber wir zahlen viel Geld." In einem Interview des Senders CNN stellte er später klar, dass die USA das Militärbündnis seiner Meinung nach nicht verlassen sollten, aber weniger dafür zahlen müssten.

"Die Ukraine betrifft uns nicht!

Die USA stellten im vergangenen Jahr 72 Prozent der gesamten Verteidigungsausgaben der Nato. Führende Vertreter haben immer wieder an andere Mitgliedsstaaten appelliert, ihre Ausgaben zu erhöhen.

Dazu passend: Das würde passieren, wenn Donald Trump US-Präsident wird

Trump stellte insbesondere die Rolle der USA im Ukraine-Konflikt infrage. "Die Ukraine ist ein Land, das uns viel weniger betrifft als andere Länder in der Nato", sagte er.

"Warum kümmert sich Deutschland mit der Nato nicht um die Ukraine?"

"Sie machen gar nichts. Und ich sage: 'Warum kümmert sich Deutschland mit der Nato nicht um die Ukraine? Warum machen andere Länder nichts, die in der Nachbarschaft der Ukraine liegen? Warum sind immer wir diejenigen, die führen, möglicherweise den dritten Weltkrieg mit Russland.'"

Deutschland spielte allerdings eine entscheidende Rolle, was die Vermittlung zwischen den Konfliktparteien angeht.

Trump liegt derzeit im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner vorne. Der Unternehmer ist ein Quereinsteiger und hat noch nie ein politisches Amt bekleidet.

Mit Material der DPA

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