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21/03/2016 05:55 CET | Aktualisiert 21/03/2016 05:57 CET

Markus Söder warnt vor Masseneinwanderung von Kurden

Der bayerische Finanzminister Markus Söder hat vor einer vermehrten Einwanderung von Kurden nach Deutschland gewarnt. Grund dafür sei das Flüchtlingsabkommen zwischen der EU und der Türkei.

Am Sonntagabend erklärte er in der ZDF-Sendung "Berlin direkt": „Am Ende kann auch ein Mehr an Zuwanderung stehen.“

In einem Abkommen mit der Türkei hat die EU türkischen Bürgern schon ab Juni Visafreiheit zugesagt zugesagt. Das könne dazu führen, dass „viele, viele Kurden“ auf der Flucht vor der türkischen Regierung nach Deutschland kommen, sagte Söder.

Türkische Sicherheitskräfte gehen seit Monaten gewaltsam gegen die verbotene Kurdische Arbeiterpartei (PKK) vor. Begründet wird dies von türkischer Seite mit dem Kampf gegen den Terrorismus. Aber auch die Zivilbevölkerung leidet unter Ausgangsperren und dem Beschuss kurdischer Orte.

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit dem Spendenportal Betterplace.org stellt die Huffington Post spannende Projekte vor, die ihr direkt unterstützen könnt: