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19/03/2016 11:36 CET

Keiner wollte, dass der Junge sich diesen Welpen aussucht. Doch das Kind hat eine verblüffende Erklärung

Getty
Ein Junge wollte sich einen Welpen kaufen und rührt uns zu Tränen

Kinder bringen uns zum Lachen und zum Weinen, manchmal rauben sie uns die Nerven und hin und wieder tun sie Dinge, die uns Erwachsenen die Augen öffnen.

Seit einiger Zeit schon kursiert eine Geschichte im Internet, die viele Menschen bewegt. Sie basiert offenbar auf der Kurzgeschichte "Puppies for Sale" von Dan Clark.

Ein kleiner Junge will einen Welpen kaufen

Ein Ladenbesitzer hatte einige Welpen zu verkaufen. Also malte er ein Schild, auf dem stand, dass er vier Hunde zum Verkauf habe. Während er das Schild aufstellte, fühlte er, wie etwas an seinem Oberteil zupfte.

Er drehte sich um und sah in die Augen eines kleinen Junges. "Entschuldigen Sie", sagte der Junge, "Ich will einen Ihrer Welpen kaufen."

"Nun", sagte der Verkäufer, während er sich den Schweiß vom Nacken wischte. "Diese Welpen haben ausgezeichnete Eltern und kosten eine ganze Menge Geld."

Der Junge ließ seinen Kopf für einen Moment hängen. Dann griff er tief in seine Taschen und holte eine ganze Hand voll Kleingeld heraus. Er zeigte es dem Verkäufer und sagte: "Ich habe 2,37 Dollar. Ist das genug, um sie mir zumindest einmal anzusehen?"

"Na sicher!", sagte der Mann. Er pfiff und rief: "Komm her, Lady!"

Lady kam aus der Hundehütte heraus und von der Rampe herunter gerannt, gefolgt von vier Fellknäueln. Der kleine Junge drückte seinen Kopf zwischen die Zaunlatten. Seine Augen glänzten vor Freude.

Als die Hunde gerade den Zaun erreichten, bemerkte der Junge noch etwas Anderes in der Hundehütte. Langsam kam noch ein süßes Knäuel aus der Hütte heraus. Es war aber deutlich kleiner als die Anderen.

Das Hündchen rutschte die Rampe hinunter und humpelte den anderen Welpen hinterher, in dem Versuch sie aufzuholen.

Liebe kostet nichts

"Den da will ich!", sagte der kleine Junge und zeigte auf den schwachen Welpen. Der Verkäufer kniete sich neben den Jungen und antwortete ihm: "Mein Junge, dieses Hündchen willst du ganz bestimmt nicht. Der Tierarzt sagt, dass seine Hüfte nicht in Ordnung ist. Er wird sein Leben lang humpeln."

"Ich will ihn kaufen", beharrte das Kind. "Aber ich möchte nicht, dass du ihn kaufst", sagte der Mann. "Wenn du ihn unbedingt haben möchtest, schenke ich ihn dir."

Das wurde der Junge wütend. Er sah dem Verkäufer direkt in die Augen und sagte: "Ich will nicht, dass Sie ihn mir schenken. Dieser kleine Hund ist genauso viel wert wie alle anderen und ich werden den vollen Preis für ihn bezahlen. 2,37 Dollar gebe ich Ihnen jetzt und 50 Cent jeden Monat, bis ich ihn abbezahlt habe."

"Glaub mir, du willst diesen Hund nicht", sagte der Verkäufer. "Er wird niemals rennen und mit dir spielen können, wie die anderen dieser Hunde es können.“

Daraufhin trat der kleine Junge einen Schritt vom Zaun zurück, bückte sich und begann, ein Hosenbein hochzukrempeln. Er enthüllte eine Metallschiene, die sein kaputtes Bein stützte.

Als er wieder hoch zu dem Verkäufer sah, sagte er: "Sehen Sie, ich kann auch nicht wirklich gut laufen, und das kleine Hündchen braucht doch jemanden, der es versteht."

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