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21/03/2016 06:24 CET | Aktualisiert 21/03/2016 07:33 CET

Die hohe Kunst, einfach mal drauf zu scheißen

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Es gab in meinem Leben viele Menschen, Situationen und viele Dinge, die mich beschäftigt haben. Genauso gingen mir aber auch viele Menschen, Situationen und Dinge am Arsch vorbei. Und genau diese nicht verschenkte Aufmerksamkeit hat ungeheuer viel ausgemacht.

Die Leute sagen oft, der Schlüssel zu Glück und Erfolg im Leben wäre einfach „drauf zu scheißen“. Häufig definieren wir die stärksten und bewundernswertesten Menschen, denen wir im Leben so begegnen, darüber wie viel ihnen am Arsch vorbei geht. Z.B. „Oh, Susie arbeitet schon wieder das Wochenende durch und es macht ihr gar nichts aus.“

Oder „Hast du gehört, Tom hat den Geschäftsführer seiner Firma als Arschloch bezeichnet und trotzdem eine Gehaltserhöhung bekommen? Meine Fresse, was für ein Typ.“ Oder „Jason ist einfach aufgestanden und hat seine Date mit Cindy nach 20 Minuten abgebrochen. Er konnte sich ihren Blödsinn nicht mehr anhören. Man, der hat’s echt drauf.“

Eventuell kennst du jemanden, der irgendwann einfach drauf geschissen hat und geile Sachen vollbracht hat. Vielleicht gab es Zeiten in deinem Leben, in denen dir einfach mal alles am Arsch vorbei gegangen ist und du selbst Außergewöhnliches vollbracht hast. Was mich angeht, ... würde ich sagen, nach gerade mal 6 Wochen meinen Job im Finanzwesen zu kündigen und meinem Chef zu sagen, dass ich jetzt im Internet mit Tipps zur Partnersuche mein Geld verdienen werde, belegt definitiv einen der vorderen Plätze in meiner persönlichen Rangliste des Drauf-Scheißens.

Dasselbe gilt für meine Entscheidung, die meisten meiner Sachen zu verkaufen und einfach nach Südamerika zu ziehen. Hab ich mir deshalb den Kopf zerbrochen? Nein. Ich habe es einfach gemacht.


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Oberflächlich betrachtet, klingt "drauf zu scheißen" simpel (und vulgär). Bei genauer Betrachtung wird aber eine völlig andere Tüte Burritos draus. Ich weiß nicht mal was dieser Satz bedeuten soll, aber da scheiß' ich drauf. Eine Tüte Burritos klingt gut, von daher passt das schon.

Es geht um Folgendes: die meisten von uns mühen sich ihr ganze Leben lang ab, weil sie, anstatt drauf zu scheißen, sich zu sehr mit Situationen und Umständen aufhalten, die ihre Aufmerksamkeit nicht verdient haben. Wir empören uns über den unfreundlichen Typ an der Tankstelle, der uns das Restgeld komplett in Münzen rausgegeben hat. Wir sind sauer, wenn eine Fernsehserie eingestellt wird, die wir gut fanden. Wir regen uns auf, wenn unsere Kollegen uns nicht fragen, wie unser Wochenende war (weil es extrem geil war). Wir sind genervt, wenn es regnet und wir doch joggen gehen wollten.

Mit absolut allem wird sich beschäftigt. Wir streuen Unmengen Aufmerksamkeit leichtfertig wie Pflanzensamen im verschissenen Frühling. Und wofür? Aus welchem Grund? Gewohnheit? Bequemlichkeit? Vielleicht für ein verkacktes Schulterklopfen?

Das, mein Freund, ist das Problem.

Denn wenn uns zu viele Sachen beschäftigen und wenn wir lieber nie einfach mal auf etwas scheißen, dann bilden wir uns auf Dauer ein, immer Anspruch darauf zu haben, uns rund um die Uhr wohl und glücklich zu fühlen. Und genau dann fickt uns das Leben.

Ja, die Fähigkeit sich nur mit Situationen zu beschäftigen, die es wert sind, würde einem das Leben schon verdammt viel leichter machen. Dann wäre Scheitern nicht so angsteinflößend. Ablehnung wäre weniger schmerzhaft. Unangenehme Pflichten wären erträglicher und das unappetitlichen Scheißefressen ein bisschen schmackhafter. Damit will ich sagen, wenn uns im Leben nur ein bisschen mehr am Arsch vorbei ginge oder wir zumindest bewusster wählen würden, was uns aufregen sollte und was nicht ... das Leben käme uns wahrscheinlich ziemlich entspannt vor.

Was uns dabei aber nicht bewusst ist: Drauf zu scheißen ist eine hohe Kunst. Diese Fähigkeit bekommst du nicht einfach in die Wiege gelegt. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Hast du schon mal einem Kind dabei zugeschaut, wie es sich die Augen ausheult, weil seine Mütze den falschen Blauton hat? Eben. Auf das Kind ist geschissen.

Seine Aufmerksamkeit zu kontrollieren und zu verwalten lernen, ist der Kern innerer Stärke und Integrität. Wir müssen unsere Gelassenheit über Jahre und Jahrzehnte hinweg entwickeln und verfeinern. Wie ein guter Wein muss unsere ungeteilte Aufmerksamkeit zu einem edlen Tropfen reifen, der nur zu ganz besondersten Anlässen entkorkt und ausgeschenkt wird.

Das hört sich vielleicht einfach an, ist es aber überhaupt nicht. Die meisten von uns werden ständig oft von den nervigen Trivialitäten des Lebens vereinnahmt und von unwichtigen Dramen platt gewalzt. Wir leben für die Randbemerkungen, Ablenkungen und Komplikationen, die uns unsere Gelassenheit wegblasen wie Sasha Grey beim Gruppensex. Und schlussendlich gehen wir daran zu Grunde.

Das ist doch keine Art zu leben. Hör auf mit dem Quatsch. Krieg deinen Scheiß endlich auf die Reihe. Und nun erlaube mir, dir zu zeigen, wie das geht.

Trick Nr. 1:Drauf scheißen ist nicht dasselbe wie Gleichgültigkeit. Es bedeutet vielmehr, sich in der eigenen Haut damit wohl fühlen, anders zu sein.

Die meisten Menschen stellen sich „auf alles scheißen“ als eine Art perfektionierte friedvolle Gleichgültigkeit gegenüber allem vor. Die totale Ruhe, die jedem Sturm trotzt.

Diese Vorstellung ist falsch. An Gleichgültigkeit gibt es absolut nichts Bewundernswertes oder Selbstbewusstes. Gleichgültige Menschen sind schwach und verängstigt. Das sind Stubenhocker und Internettrolle. Genau genommen versuchen solche Menschen, sich gleichgültig zu geben, weil sie sich in Wirklichkeit mit zu vielen Dingen beschäftigen. Sie haben Angst vor der ganzen Welt und vor den Folgen ihrer eigenen Entscheidungen und Handlungen. Also treffen sie einfach keine. Sie verstecken sich in einer hausgemachten, grauen, emotionslosen Höhle.

Selbstsüchtig und voller Selbstmitleid versuchen sie andauernd, sich von dieser unsäglichen, Zeit und Energie raubenden Sache abzulenken, die man Leben nennt.

Meine Mutter wurde unlängst von einem ihrer besten Freund um eine größere Summe Geld gebracht. Wäre meine Reaktion auf diese Information gleichgültig gewesen, hätte ich mit den Schultern gezuckt, meinen Mokka geschlürft und noch eine Staffel von The Wire runtergeladen. Kann man eben nichts machen.

Stattdessen aber war ich empört. Ich war stocksauer. „Nein! So läuft das nicht! Wir nehmen uns jetzt einen Anwalt und dann kriegen wir dieses Arschloch dran! Warum? Weil mir dieser Typ am Arsch vorbeigeht und ich ihn fertig machen werde, wenn es sein muss.“ Das waren meine Worte.

Dies veranschaulicht den ersten Trick des kunstvollen Drauf-Scheißens. Wenn jemand sagt, „Pass bloß auf, Mark Manson ist einer, der auf alles scheißt“ ist damit nicht gemeint, dass mir, Mark Manson, einfach alles egal ist; im Gegenteil, es heißt dass ich, Mark Manson, mich nicht von Schwierigkeiten beim Erreichen meiner Ziele zurückhalten lasse. Es ist mir egal, ob ich Leute verärgern muss, um zu tun was ich für richtig, wichtig oder ehrenvoll halte. Soll heißen, ich bin die Art von Mensch, die das Wort „Scheiße“ 127 mal in einem Artikel verwendet, einfach weil ich denke, dass es schon richtig so ist. Ich scheiße halt drauf.

Das ist das Bewundernswerte . Nein nicht ich, du Depp.  Die Sache mit dem Überwinden von Schwierigkeiten. Dem Versagen ins Auge blicken und ihm den Mittelfinger zu zeigen. Die Menschen, die nichts auf Missgeschicke, Scheitern, Blamagen oder Bettnässen geben.

Die Leute, die etwas mit einem Lachen im Gesicht trotzdem machen, weil sie sicher sind, das Richtige zu tun. Sie wissen, dass es wichtiger ist als sie selbst, wichtiger als ihre Gefühle, ihr Stolz oder ihre Bedürfnisse. Sie sagen bestimmt nicht zu allem im Leben „da scheiß ich drauf“, sondern nur zu allem Unwichtigen im Leben. Sie bewahren sich ihre Aufmerksamkeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben auf. Freunde. Familie. Sinn. Burritos. Und die ein oder andere Klage vor Gericht. Genau deshalb gehen sie im Gegenzug den anderen Menschen auch nicht am Arsch vorbei.


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Trick Nr. 2: Damit einem Schwierigkeiten am Arsch vorbei gehen können, braucht man erst einmal etwas, dem man mehr Bedeutung beimisst als den Schwierigkeiten.

Eric Hoffer hat einmal geschrieben: „Ein Mensch kümmert sich aller Voraussicht nach dann um seinen eigenen Kram, wenn dieser Kram es wert ist, sich darum zu kümmern. Andernfalls lenkt er sich von seinen bedeutungslosen Angelegenheiten ab, indem er sich um die Angelegenheiten anderer kümmert.“

Das Problem der Leute, die immer mitreden und sich immer einmischen, ist, dass sie nichts besseres haben, mit dem sie sich beschäftigen könnten.

Stelle dir kurz folgende Situation vor. Du bist im Supermarkt und vor dir schreit eine ältere Dame den Kassierer an, weil er ihre 30-Cent-Rabattmarke nicht akzeptiert. Warum geht der Frau das nicht am Arsch vorbei? Es sind doch nur 30 Cent.

Kann ich dir sagen. Die alte Dame hat höchstwahrscheinlich mit ihrer Zeit einfach nichts besseres anzufangen, als zu Hause zu sitzen und den ganzen Tag Rabattmarken auszuschneiden. Sie ist alt und einsam. Ihre Kinder sind Idioten und kommen sie nie besuchen. Sie hatte seit über 30 Jahren keinen Sex mehr. Ihre Rente ist ein Witz und vermutlich wird sie in einer Windel sterben, während sie glaubt, sie wäre im Schlaraffenland. Sie kann nicht mehr ohne extreme Kreuzschmerzen furzen. Sie kann noch nicht mal mehr länger als 15 Minuten fernsehen, ohne dabei einzuschlafen oder den Handlungsstrang zu vergessen.

Also schneidet sie Rabattmarken aus. Das ist alles, was ihr geblieben ist. Sie und ihre verdammten Rabattmarken. Es gibt einfach nichts anderes mehr, mit dem sie sich befassen könnte.

Wenn dann ein siebzehnjähriger, verpickelter Kassierer ihre Rabattmarken nicht akzeptieren will, weil er die korrekte Billanz seiner Kasse bewahren will, wie ein Ritter die Unschuld seiner Maid, dann kann man darauf wetten, dass die Alte in die Luft geht und ihm verbal die Fresse poliert.

Achtzig Jahre lang angestaute Wut geht mit einem Male nieder wie ein greiser Phrasenhagel aus „zu meiner Zeit“ und „früher hätte es sowas nicht gegeben“ Geschichten, die die Welt um sie herum zu Tode langweilt, mit ihrer knarrenden und zittrigen Stimme.

Wenn du dich dabei ertappst, dass du dich ständig zu viel mit zu trivialer Kacke rumärgerst  — das neue Facebook-Bild deiner Ex-Freundin, wie schnell die Batterien in der Fernbedienung alle gehen, wieder ein Handseifen-Sonderangebot verpasst zu haben — stehen die Chancen nicht schlecht, dass es in deinem Leben nicht viel gibt, was deine volle Aufmerksamkeit wert wäre. Das ist dein wirkliches Problem. Nicht die Handseife.


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Viel zu oft nicht drauf geschissen

Im Leben ist man immer mit irgendwas beschäftigt. In Wirklichkeit gibt es sowas wie “auf alles scheißen” gar nicht. Die eigentliche Frage ist, wie jeder einzelne seine Aufmerksamkeit aufteilt. Man hat im Leben nur eine begrenzte Aufmerksamkeit zu vergeben, also sollte man hier mit Bedacht entscheiden.

Mein Vater sagte immer „Mark, Aufmerksamkeit wächst nicht auf Bäumen“. Okay, das hat er bestimmt nie gesagt. Aber hey, scheißegal! Wir tun einfach so, als ob. Es geht darum, dass man sich Aufmerksamkeit verdienen muss und sie auch klug schenken sollte. Aufmerksamkeit muss man pflegen wie einen schönen Garten, wenn man da Scheiße baut und dann alles am Arsch ist, hat man verdammte Scheiße nochmal die Sache völlig verschissen.

Trick Nr. 3 Wir haben alle nur eine begrenzte Menge an Aufmerksamkeit, pass’ auf, wem du sie schenkst.

Wenn wir jung sind, haben wir scheinbar unbegrenzt Energie. Alles ist neu und aufregend. Und alles um uns herum scheint so ungeheuer wichtig zu sein. Deshalb geht uns kaum etwas am Arsch vorbei. Alles kümmert uns — was die anderen über uns sagen, ob der süße Typ / das süße Mädchen uns zurückrufen wird, ob unsere Socken zusammen passen oder nicht oder welche Farbe unser Geburtstagsluftballon hat.

Mit dem Älterwerden sammeln wir Erfahrungen und stellen fest, dass die meisten dieser Dinge keinen bleibenden Einfluss auf unsere Leben haben werden oder hatten. Die Meinung der Leute, die uns mal so wichtig war, sind egal, denn die Leute sind schon längst nicht mehr Teil unseres Lebens. Wir haben die große Liebe gefunden und die peinlichen Zurückweisungen von damals haben an Bedeutung verloren. Uns wird klar, wie wenig Acht die Menschen auf Details geben und wir konzentrieren uns immer mehr darauf, Dinge für uns selbst, statt für andere, zu tun.

Im Grunde genommen, achten wir genauer darauf, womit wir und beschäftigen wollen und handeln danach. Das nennt man Reife. Kann ich nur weiterempfehlen, solltest du auch mal ausprobieren. Reife erlangst du, wenn du lernst, dich nur noch mit Dingen zu beschäftigen, die es wirklich wert sind. Wie Bunk Moreland in The Wire (drauf geschissen, ich hab die Staffel dann trotzdem noch runtergeladen) zu seinem Partner Detective McNulty gesagt hat: „Das hast du davon, dich mit Dingen zu beschäftigen, die dich gar nichts angehen.“


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Wenn wir dann im mittleren Alter sind, ändert sich noch etwas anderes: unsere Energie lässt nach. Unsere Identität verfestigt sich. Wir wissen, wer wir sind und haben nicht mehr den Drang Dinge zu ändern, die in unserem Leben unvermeidbar scheinen.

Das ist auf seltsame Art und Weise befreiend. Uns muss nicht mehr länger alles interessieren. Das Leben ist nur das, was es eben ist. Wir akzeptieren es mit all seinen Beulen. Uns wird klar, dass wir nie Krebs heilen oder zum Mond fliegen oder Jennifer Anistons Brüste anfassen können werden. Aber das ist in Ordnung. Das Leben geht weiter.

Wir reservieren jetzt unsere Aufmerksamkeit (für die wir immer mehr Energie aufwenden müssen) für die wirklich wichtigen Dinge im Leben: Unsere Familien, unsere besten Freunde, unseren Abschlag beim Golf. Erstaunlicherweise reicht das völlig aus. Diese Vereinfachung macht uns echt verdammt glücklich.


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Irgendwann wachen wir dann eines fernen Tages auf und sind alt. Zusammen mit dem Zahnfleisch und unserem Sexualtrieb ist die Fähigkeit, einen Gedanken festzuhalten, fast völlig verschwunden. Im Dämmerlicht unserer Tage führen wir eine paradoxe Existenz. Wir haben nicht länger die Energie, uns mit den großen Dingen des Lebens zu befassen. Stattdessen müssen wir die wenige Aufmerksamkeit den einfachen und alltäglichen und doch zunehmend schwierigeren Aspekten unserer Leben widmen.

Wo und was wir zu Mittag essen, Arzttermine für unsere morschen Gelenke, 30-Cent-Rabatte im Supermarkt einlösen, Autofahren ohne einzunicken und eine Gruppe Waisenkinder zu überfahren. Kurz gesagt: die eher praxisorientierten Dinge.

Dann eines Tages, liegen wir auf dem Sterbebett und sind (hoffentlich) von den Menschen umgeben, denen wir in unserem Leben die meiste Aufmerksamkeit geschenkt haben und denen wir noch etwas bedeuten. Mit einem leisen Atemzug werden wir dann zaghaft unser letztes Anliegen loslassen. Über die Tränen und das immer leiser werdende Piepsen des Herzmonitors hinweg — das langsam verblassende Neonlicht umschließt uns als himmlischer Krankenhausheiligenschein — entschwinden wir an einen unbekannten und neuen Ort.



Dieser Beitrag erschien zuerst auf MarkManson.net

Cover image: ifindkarma

Katze von Audun Rønningen aus Norwegen

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