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18/03/2016 12:26 CET | Aktualisiert 18/03/2016 12:31 CET

Nasa-Forscher blickten durch ein Teleskop - was sie sahen, verschlug ihnen die Sprache

dpa
Nasa-Forscher blickten durch das Teleskop. Was sie sahen, verschlug ihnen den Atem

Dass die Nasa gigantische Teleskope besitzt, mit denen sie Planeten, Nebel und Kometen anschauen kann, die Millionen Kilometer von der Erde entfernt sind, ist bekannt.

Ein ganz besonderes Equipment ist das Nuclear Spectroscopic Telescope Array, kurz NuStar. Es hilft den Wissenschaftlern dabei, das Material sichtbar zu machen, das bei der Explosion eines Sterns freigesetzt wird – und zwar mithilfe von Röntgenstrahlen.

Doch als die Forscher im Jahre 2014 die ersten Aufnahmen des Teleskops sahen, waren sie von der Form der Nebel überrascht und gaben ihnen den Namen „Hand of God“ („Die Hand Gottes“).

nasa


Die unterschiedlichen physikalischen Strahlungen sind mit unterschiedlichen Farben gekennzeichnet. Die Hochenergie-Strahlung ist in blau, die Niedrigenergie-Strahlung in rot-grün dargestellt.

Bei der Supernova-Explosion beginnen die Überreste des Sterns zu pulsieren und sich zu drehen. Dabei setzen sie einen Partikelwind frei, die sich um das Material wickeln, das bei der Explosion freigesetzt wurde.

Warum dabei eine Form entsteht, die aussieht wie eine Hand, ist den Forschern unklar: „Eines der großen Mysterien an diesem Objekt ist, ob die Pulsarteilchen so mit der Materie interagieren, dass es aussieht wie eine Hand oder ob die Materie tatsächlich wie eine Hand geformt ist“, schreibt das Jet Propulsion Labor der Nasa auf seiner Homepage.

Die Hand Gottes auf diesem Foto ist übrigens 175 Lichtjahre von uns entfernt. Wie weit die Nasa-Technologie mittlerweile ist, zeigen auch Aufnahmen vom ehemaligen Planeten Pluto, die die Nasa kürzlich veröffentlicht hat.

Dabei erkennt man sogar die Oberfläche des Pluto, der - wie aus den Aufnahmen der Sonde New Horizon ersichtlich wird - vermutlich einen Ozean und ein sehr aktives Wettersystem besitzt.

Die Sonde ist übrigens seit 2006 unterwegs - noch ein Beweis, wie fortschrittlich die Technik der Nasa ist und wozu sie in Zukunft fähig sein wird. Mal sehen, welche Entdeckungen wie die Hand Gottes sie dann noch machen wird.

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