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18/03/2016 17:25 CET | Aktualisiert 05/06/2016 16:58 CEST

"Widerlich": Ärger um Trittin-Kommentar zu Westerwelles Tod

ullstein bild via Getty Images
Jürgen Trittin

Der Tod des ehemaligen Außenministers Guido Westerwelle bewegt Deutschland. Auch namenhafte Politiker äußerten sich zu der traurigen Nachricht – darunter Grünen-Politiker Jürgen Trittin.

Ein Kommentar, den Trittin zu Westerwelles Tod auf seiner Website veröffentlichte, sorgt nun für erregte Gemüter im Netz. Neben Beileidsbekundigungen gegenüber Westerwelles Angehörigen, schrieb der Grünen-Politiker dort unter anderem:

"Erfolg und Niedergang der FDP"

"Beides, der Erfolg und der Niedergang der FDP sind so mit dem Namen Guido Westerwelle verbunden. Bei aller Fähigkeit zur Polemik und Auseinandersetzung war Guido Westerwelle ein aufrechter Demokrat und menschlich fairer Gesprächspartner. Sein Tod ist ein Verlust und macht betroffen."

Dass Trittin in seinem Nachruf die berufliche Laufbahn des verstorbenen Westerwelles kritisch beurteilte, traf wohl einen Nerv: Auf Twitter äußerten diverse Nutzer Unmut über diese kontroverse Entscheidung des Grünen-Politikers.

"Keinerlei Taktgefühl"

Besonders hart ins Gericht mit Trittin geht der stellvertretender Vorsitzender der Jungen Liberalen Rheinhessen-Vorderpfalz Tobias Huch:

Auch offensichtliche Anhänger des Grünen-Politikers rügen den Tweet.

Westerwelle war am Freitag an Krebs gestorben. Der ehemalige FDP-Chef wurde 54 Jahre alt.

Mitarbeit: Catherina Kasier und Jürgen Klöckner

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