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16/03/2016 14:45 CET | Aktualisiert 16/03/2016 14:46 CET

Eine Schülerin wäre fast gestorben - wegen etwas, das alle Frauen benützen

kiatipol via Getty Images
Eine Schülerin wäre fast gestorben - wegen etwas, das alle Frauen benützen

Vor wenigen Wochen erschütterte die Geschichte von Emily Pankhurst das Netz. Die Studentin hatte ein Tampon neun Tage lang in ihrem Körper vergessen, ihr Bauch blähte sich immer weiter auf.

Nach dem Entfernen erlitt Emily einen so genanntes toxisches Schocksyndrom: Ihr Kreislauf und ihre Organe versagten, beinahe wäre sie an einer Blutvergiftung gestorben.

Die Ärzte schafften es in letzter Sekunde, ihr Leben zu retten und Emily Pankhurst verbreitete ihre Geschichte im Netz, um andere Frauen vor Blutvergiftungen zu warnen.

Nun macht ein weiterer, dramatischer Fall die Runde: Tamponhersteller wie OB raten in ihrer Packungsbeilage dazu, Tampons alle 8 Stunden zu wechseln. Daran hielt sich auch Peyton Cables, eine 15-jährige Schülerin aus Ventura, Kalifornien. Wie die britische "Daily Mail" berichtet, fühlte sie sich während ihrer Periode unwohl - ihre Symptome wurden als "Virus" diagnostiziert.

Blutvergiftung durch Tampon

Doch die Erkrankung wurde immer schlimmer und sie wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Dort bemerkten die Ärzte, dass ihr ganzer Körper anschwoll.

Als sie auf die Intensivstation verlegt wurde, war klar: Es handelt sich um Toxisches Schocksyndrom. Der Fall hatte sich bereits 2013 zugetragen, wurde aber jetzt durch die Geschichte von Emily Pankhurst bekannt.

Die Blutvergiftung in ihrem Körper war bereits so weit fortgeschritten, dass ihre Nieren und Leber zu versagen begannen. Mit Antibiotikum konnten sie die 15-Jährige stabilisieren.

Nach dem Aufwachen bestand die junge Frau darauf, dass sie ihre Tampons alle acht Stunden gewechselt hätte. Jetzt wurde Peyton nahegelegt, ganz auf Tampons zu verzichten.

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