WIRTSCHAFT
15/03/2016 01:01 CET | Aktualisiert 15/03/2016 04:27 CET

Kellogg's: Diese Produkte sind vom Urin-Skandal betroffen

  • Ein Video zeigt einen Mann, der auf ein Förderband in einer Kelloggs' Fabrik pinkelt

  • Die Firma bestätigt die Echtheit und entschuldigt sich

  • Betroffene Produkte seien nicht mehr im Handel

Der Cornflakes-Hersteller Kellogg's hat sich für ein Ekel-Video im Internet entschuldigt. Der Clip, der am Wochenende im Netz für Furore sorgte, zeigt einen unbekannten Mann, der in einer Fabrik auf ein Laufband pinkelt - dann schwenkt die Kamera auf ein Kellogg's-Logo.

Das Unternehmen bestätigte die Echtheit und bat Kunden und Mitarbeiter um Verzeihung. In einer Stellungnahme vom Montag sprach Paul Norman, der Leiter des Nordamerika-Geschäfts, von einem "widerwärtigen Akt der Respektlosigkeit" und erklärte sein tiefes Bedauern.

Interne Ermittlungen hätten ergeben, dass der Clip aus dem Jahr 2014 stamme und in einem Werk in Memphis im US-Bundesstaat Tennessee gefilmt worden sei, das vor allem "Rice Krispies" herstelle, sagte Norman.

Es dürften nur sehr wenige Produkte betroffen sein, deren Haltbarkeitsdaten inzwischen abgelaufen seien, sagte Norman. In den sozialen Medien musste sich das Unternehmen Entrüstung und Spott gefallen lassen. Viele Nutzer zeigten sich schockiert. "IGITT!!", "Total krank!" oder "einfach nur ekelhaft", hieß es auf Twitter.

Für den Pinkler könnte das Video ebenfalls Konsequenzen haben. Die amerikanischen US Food and Drug Administration (FDA) hat bereits eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet.

Mit Material der DPA