LIFESTYLE
11/03/2016 13:03 CET | Aktualisiert 12/03/2016 08:50 CET

Endlich Klarheit: Darum zucken wir vor dem Einschlafen

Tara Moore via Getty Images
Kämpfe im Gehirn sind der Grund für das Zucken vor dem Einschlafen.

Hast du dich auch schon immer gefragt, warum du kurz vor dem Einschlafen zuckst? Der Grund sind erbitterte Kämpfe zweier Teile Deines Gehirns.

Wenn du dich hinlegst, beginnt dein Körper damit, dich in den Schlafmodus zu versetzen. Den Zeitraum zwischen Wach- und Schlafzustand nennt man Hypnagogie.

In deinem Gehirn arbeiten zu diesem Zeitpunkt zwei Systeme, die jedoch unterschiedliche Ziele verfolgen: Eines möchte, dass du wach bleibst, das andere möchte, dass du schläfst, so beschreibt es der britische "Independent".

Durch diesen Kampf der Systeme werden Unmengen an Signalen ausgesendet. Werden diese fehlgeleitet, kann es passieren, dass wir zucken.

Wenn die Muskeln überreagieren

Dass du nicht am ganzen Körper zuckst, liegt daran, dass abends weniger Serotonin ausgeschüttet wird.

Das sorgt dafür, dass die großen Muskeln entspannen - nicht aber die winzigen Muskelpartien wie etwa jene in unseren Augen oder Lippen, veranschaulicht DNews.

"Wenn du einschläfst, entspannen deine Muskeln zwar, aber ein Teil von ihnen ist immer noch wach. Diese Muskeln könnten [durch diese Signale] stimuliert werden, um kurzzeitig überzureagieren und dann zucken wir", erklärt Carl Bazil vom Columbia Sleep Disorders Center dem "New York Magazine".

Das Resultat ist das uns bekannte Zucken: eine schnelle, ungewollte Bewegung der Muskeln.

Auch auf HuffPost:

"Wahrscheinlich krebserregend": Diese Gefahr in Wattestäbchen haben bisher alle unterschätzt