LIFESTYLE
10/03/2016 12:47 CET | Aktualisiert 15/03/2016 11:04 CET

15 Fehler, die Man(n) mit seinem Anzug machen kann

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Anzug

Einen Anzug tragen, das ist weit mehr als geschmackvoll: Es ist ein Fashion-Statement. Es gibt nichts besseres als einen Anzug, wenn es darum geht, todschick, elegant und dynamisch auszusehen.

Wenn man(n) das Anzugtragen beherrscht. Das zu perfektionieren oder irgendwie in die Nähe von Perfektion zu kommen, schaffen die meisten Männer einfach nicht: Die Hosen sind zu lang, die Ärmel der Jacketts zu kurz, das Revers zu breit, die Knöpfe zu eng angenäht… ich könnte endlos so weitermachen.

Und werde es jetzt auch.

In der folgenden Liste haben wir (hoffentlich) die 15 gravierendsten Fehler, die Jungs mit ihren Anzügen machen, hervorgehoben.

Männer - druckt sie euch aus, laminiert sie, lernt sie auswendig. Und dann schwört einen Eid, diese Fehler nie wieder zu begehen.

1. Ein weißes Unterhemd, das beim Hemdkragen hervorblitzt.

Das sieht schlampig und nach Student aus. Noch dazu ist es einfach unnötig: Kauf dir ein paar Unterhemden mit V-Ausschnitt (oder noch besser, trag keine - sie sind nicht von Nöten!) und heb dir den Rundhalsausschnitt auf für einen Tag, an dem du eine Krawatte trägst.

2. Nicht-gesäumte Anzugärmel.

Die meisten Männer gehen davon aus, dass mit dem Zuschneiden der Hose alles fertig ist. Aber Anzugärmel anpassen zu lassen, ist mindestens genauso wichtig, wenn nicht noch wichtiger. Zu lange Ärmel sehen ungepflegt aus und zu kurze erinnern an den letzten Wachstumsschub. Das Jackett sollte anderthalb Zentimeter über den Hemdsärmeln enden. Wenn du schon dabei bist: Pass auf, dass das Jackett auch beim Bizeps und Brustkorb angepasst wird. Die meisten Anzugjacken sind viel zu weit und dadurch wirken Männer fülliger oder schlichtweg nachlässig.

3. Zu lange Jacketts.

So kannst du ganz einfach die Länge überprüfen: Lass die Arme leicht angewinkelt hängen - der Saum der Anzugsjacke sollte den Knochen des Handgelenks vollständig bedecken. Ganz leicht, oder?

too long jackets

4. Herstelleretikett am Anzugärmel vergessen.

Was soll man dazu noch sagen? Kopfschütteln scheint mir die einzig angemessene Reaktion zu sein.

5. Nicht-durchtrennte Nähte in den Taschen und am Schlitz.

Siehe oben...

6. Zu breiter Revers.

Wenn die Revers breit genug für Rush Limbaugh (siehe Bild) sind, dann sind sie eindeutig zu breit. Maximal 8 cm sind ein gutes Limit.

big lapels

7. Bundfalten.

Du bist weder der Vater aus einer amerikanischen TV-Serie, die du in deiner Jugend geschaut hast (dieser Typ), noch befinden wir uns im Jahr 1955. Investier in eine Anzughose mit flacher Front oder du siehst gleich 5 kg schwerer aus.

8. Zu lange Hosen.

Immer auf den Knick achten! Mit Knick meine ich das, was passiert, wenn der Stoff der Hose die Oberseite der Schuhe berührt und dadurch eine horizontale Falte entsteht. Hosen ohne Knick sind so kurz, dass sie direkt über dem Schuh enden und etwas Socke zu sehen ist. Das ist modisch, aber vielleicht etwas zu gewagt für Jedermann. Um Nummer sicher zu gehen, sollte man einen dezenten Knick wählen - nicht zu verknittert oder ausgebeult, aber auch nicht zu kurz beim Knöchel.

too long pants

9. Hosensaum mit Aufschlag.

Hosen ohne Aufschlag sind nicht nur in Mode - optisch verkürzt der Aufschlag das Bein, was für kleinere Männer einem Todesurteil gleichkommt. Für alle anderen: Hosen mit Aufschlag flattern und keine Frau mag einen Mann, dessen Hose um seine Knöchel schlabbert.

10. Zu weite Hemden.

Natürlich gibt es Fitness-Studio Aficionados, deren Hemden zu eng sind. Aber im Allgemeinen kaufen die meisten Männer sie zu weit. Beim Kragen gilt die Ein-Finger-Regel (wenn man mehr als ein Finger zwischen Kragen und Hals passen, dann ist es zu groß). Was den Brustkorb angeht: Kauf doch bitte einfach ein schmal geschnittenes Hemd! Wenn du dein Hemd in die Hose steckst und es an den Seiten große Falten wirft und vielleicht etwas ausbeult, dann ist das Hemd schlicht und einfach zu groß.

11. Nadelstreifen sind nicht das einzig richtige Anzugmuster.

Von Glencheck bis Window Pane Karo gibt es viele Alternativen zu Nadelstreifen. Probier dich mit subtilen Mustern aus und kombiniere immer neutrale Farben mit neutralen Farben. Die gewagten Nadelstreifenanzüge sollte man(n) Gordon Gekko, Derek Jeter oder Thomas Gottschalk überlassen.

pinstripes

12. Schwarze Anzüge.

Ja, da hast du richtig gehört: schwarze Anzüge. Du hast vielleicht einen schicken für deine Bar Mizwa oder Kommunion bekommen und vielleicht deinen Vater gesehen, wie er stets schwarze Anzüge ins Büro getragen hat. Schwarz sollte allerdings Hochzeiten und Beerdigungen vorbehalten bleiben. Für tagsüber solltest du es bei klassischem Dunkelblau oder Dunkelgrau belassen - kombiniert mit Schuhen in Brauntönen. Das ist ein Vorteil für die Hemden: Es gibt so gut wie keine Farben, die nicht zu dunkelblau oder -grau passen.

13. Umschlagmanschetten, die wie Schwimmflossen aussehen.

Umschlagmanschetten, kombiniert mit subtilen (nicht auffällig, süß oder irgendwas mit Logos) Manschettenknöpfen, können den gewissen Wow-Faktor für eine formellere Gelegenheit ausmachen. Aber wenn sie am Handgelenk zu weit sind (oder gar die Weite der Jackettärmel, unter welchen sie herausschauen, übertreffen), flattern sie auffällig umher. Am besten gar nicht erst wagen.

cuff links

14. An den Seiten oder bei der Hinterseite des Kragens hervorschauende Krawatten.

Entweder ist der Kragen zu schmal oder die Krawatte zu breit. Wie dem auch sei: Pass auf, dass dir das nie passiert.

15. Hervorstechen wollen.

Krawattenhalter, Einstecktuch, Umschlagmanschetten…. das sind Privilegien, die man sich erst verdienen muss. Zuerst gilt es, die Grundlagen zu verinnerlichen. Das heißt, einen gut sitzenden Anzug samt Hemd in narrensicherer Farbkombination besitzen und tragen. Wie Picasso schon gesagt hat: “Lerne die Regeln wie ein Profi, damit du sie brechen kannst wie ein Künstler”.

suit mistakes

Dieser Artikel ist ursprünglich bei der Huffington Post USA erschienen und wurde von Virginia V. Hartmann aus dem Englischen übersetzt.

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