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09/03/2016 16:37 CET | Aktualisiert 09/03/2016 16:42 CET

Studie: Katzenmenschen sind intelligenter als Hundemenschen

Brunette young woman and ginger cat touching noses
Marga Frontera via Getty Images
Brunette young woman and ginger cat touching noses

Katzenmenschen” und “Hundemenschen” haben laut einer Studie tatsächlich unterschiedliche Persönlichkeiten.

Menschen, die in der Studie angaben, Hunde zu lieben, waren tendenziell lebhafter - das heißt energiegeladener und aufgeschlossener - und tendierten auch dazu, Regeln streng zu befolgen. Katzenliebhaber hingegen waren introvertierter, sensibler und vorurteilsfreier als Hundeliebhaber. Katzenmenschen waren außerdem nonkonformistischer und neigten eher zu Zweckmäßigkeit und verhielten sich zweckdienlich, anstatt Regeln zu befolgen.

Eine Erkenntnis der Studie wird die Rivalitäten zwischen Katzen- und Hundemenschen garantiert anheizen: In einem Intelligenztest schnitten Katzenliebhaber besser ab als Hundemenschen.

Eine mögliche Erklärung für die unterschiedlichen Persönlichkeiten könnte in der Umgebung zu finden sein, in der sich Katzen- und Hundemenschen jeweils am wohlsten fühlen, glaubt Professor Denise Guastello von der Carrol University im US-Bundesstaat Wisconsin, die die Ergebnisse der Studie vorstellte.

“Es macht Sinn, dass ein Hundemensch lebhafter ist, denn er möchte draußen sein, mit Menschen sprechen, mit seinem Hund spielen”, sagte Guastello. “Wer jedoch introvertierter und sensibler ist, verbringt seine Zeit lieber zu Hause mit einem Buch und einer Katze, die keinen Spaziergang braucht.”

Die Wissenschaftler befragten 600 Studenten dazu, ob sie sich als Katzen- oder Hundeliebhaber bezeichnen würden und welche Qualitäten sie an den jeweiligen Haustieren am liebsten mochten. Die Teilnehmer beantworteten außerdem einige Fragen zu ihrer Persönlichkeit.

Etwa 60 Prozent der Teilnehmer bezeichneten sich selbst als Hundemenschen, während nur 11 Prozent zugaben, Katzen zu bevorzugen. (Alle anderen sagten, dass sie beide oder keine der Tierarten mochten.)

Die Hundeliebhaber gaben an, dass die Kameradschaft die beste Qualität der Tiere sei. Katzenmenschen mochten die Aufmerksamkeit, die sie von Katzen bekommen, am liebsten.

Guastello hält es für möglich, dass Menschen sich Haustiere entsprechend ihrer Persönlichkeit aussuchen. Katzen werden beispielsweise häufig als unabhängige, selbstbezogene Tiere angesehen, die Fremden gegenüber misstrauisch sind.

Da in der Studie College-Studenten untersucht wurden, sei unklar, ob die Ergebnisse sich auf alle Altersgruppen übertragen lassen, sagte Guastello. Doch frühere Studien sind zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Eine Studie aus dem Jahr 2010, bei der mehr als 4500 Teilnehmer befragt wurden, kam zu dem Ergebnis, dass Hundemenschen extrovertierter, aufgeschlossener und gewissenhafter als Katzenmenschen sind.

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei der Huffington Post USA und wurde aus dem Englischen übersetzt und bearbeitet.

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